UNO beklagen Zunahme der Hinrichtungen im Irak

Akt.:
Die Vereinten Nationen (UN) sehen einen alarmierenden Anstieg der Zahl der Hinrichtungen im Irak seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahre 2005. 690 Verurteilte seien seither hingerichtet worden, allein 177 im vergangenen Jahr, berichteten die UN-Irakmission UNAMI und das Büro des Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) am Sonntag.


Im ersten Halbjahr 2014 seien bereits 60 Menschen getötet worden. 1.724 weitere würden derzeit in Haft auf ihre Hinrichtung warten.

UNAMI und OHCHR sprechen in dem Bericht von “Schwachstellen des irakischen Justizsystems”. Polizeiliche Ermittlungen und Prozesse wegen Kapitalverbrechen würden regelmäßig internationalen Standards nicht gerecht. In mehr als der Hälfte aller von UNAMI beobachteten Gerichtsverfahren hätten Richter die Tatsache ignoriert, dass Geständnisse unter Folter abgegeben worden seien. Die meisten Angeklagten würden zudem ohne Verteidigung vor Gericht erscheinen.

Der Irak befindet sich in einer schweren politischen Krise. Schiiten dominieren die Regierung in Bagdad, sunnitische Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat haben ein Drittel des Landes erobert.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Salzburger Politologe Reinhard... +++ - Nach Überfall auf Wettlokal be... +++ - Mordverdächtiger Soldat aus Sa... +++ - Angeblicher sexueller Missbrau... +++ - 2017 erstmals über drei Millio... +++ - Jugendbande in Salzburg wegen ... +++ - "da.stinkts.net": Internetseit... +++ - Lawinengefahr: "Angespannter 3... +++ - Vignettenpflicht für freiwilli... +++ - Maria Alm: Einbrecher plündern... +++ - Fahrzeug brennt in Saalfelden ... +++ - Schnee und Glätte machen Verke... +++ - Holocaust-Zeitzeuge Marko Fein... +++ - Nach Urteil in der Schweiz: Ti... +++ - Wetter am Wochenende bringt ne... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen