UNO: Menschenschmuggel als Milliardengeschäft

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Mit Menschenschmuggel werden allein auf den weltweit meistfrequentierten Routen von Afrika nach Europa und von Süd- nach Nordamerika jährlich schätzungsweise sieben Milliarden US-Dollar (rund 5,55 Mrd. Euro) umgesetzt. Darauf wies Yuri Fedotow, Generalsekretär des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien hin.


Anlass war der Beginn der Konferenz der Vertragsstaaten des UN-Übereinkommens gegen grenzüberschreitende Organisierte Kriminalität, der sogenannten Palermo-Konvention. Zur dieser Tagung finden sich rund 800 Teilnehmer in Wien ein. Sie findet alle zwei Jahre statt und heuer vor dem Hintergrund stetig steigender Migrantenströme und mehrerer Flüchtlingstragödien.

Schlepperei und Menschenschmuggel bilden deshalb einen thematischen Schwerpunkt. Ziel der Konferenz ist eine Stärkung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Menschenschmuggel sowie anderen Formen Organisierter Kriminalität, etwa Drogen- und Waffenschmuggel und Organhandel.

In einem Statement vor Journalisten zitierte Fedotow eine jüngst veröffentlichte Studie der IOM, der Internationalen Organisation für Migration, laut der seit dem Jahr 2000 weltweit mehr als 40.000 Migranten beim Versuch ums Leben gekommen sind, auf illegalen Routen in ein anderes Land zu gelangen. Ziel der Wiener UNO-Konferenz ist es außerdem, das öffentliche Bewusstsein für die Problematik zu stärken und Opfern von Menschenschmuggel mehr Schutz und Unterstützung zukommen zu lassen.

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