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UNO-Vollversammlung verurteilte Syrien

Das syrische Regime setzt unbeeindruckt von der Verurteilung durch die UN-Vollversammlung seine massiven Angriffe auf die Opposition fort. In der Rebellenhochburg Homs sprachen Aktivisten sogar vom bisher schwersten Beschuss von Wohnvierteln mit Artilleriegeschützen. Landesweit hätten Regierungstruppen am Freitag wieder 56 Menschen getötet.

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Die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" in London nannte hingegen die Zahl von 26 Toten. Allein im umkämpften Stadtviertel Baba Amr der Protesthochburg Homs, auf die die syrische Armee am Freitag die schwersten Angriffe seit zwei Wochen verübt hatte, kamen demnach 13 Zivilisten ums Leben.

Weitere Tote gab es demnach in der Hauptstadt Damaskus, in der südsyrischen Provinz Daraa, in Deir Essor im Osten und in der zweitgrößten Stadt Aleppo. Nach den Freitagsgebeten waren vielerorts wieder zehntausende Syrer gegen die Regierung von Präsident Assad auf die Straße gegangen.

Die Vollversammlung hatte die seit März 2011 andauernde Gewalt des Regimes am Donnerstag mit großer Mehrheit verurteilt. Mehr als ein symbolischer Akt ist dies jedoch nicht, da Zwangsmaßnahmen vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossen werden müssten. Dagegen sperren sich bisher die Vetomächte Russland und China.

Die verabschiedete Resolution verurteilt die Unterdrückung der Protestbewegung gegen Staatschef Assad und fordert die Führung in Damaskus zu einem sofortigen Ende der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung auf. Seit Beginn der Proteste vor elf Monaten sollen mindestens 7.400 Syrer ums Leben gekommen sein.

Russland erklärte seine Ablehnung damit, der Entschließungsentwurf sei erneut unausgewogen. Alle Forderungen der internationalen Gemeinschaft seien einseitig nur gegen das Regime von Präsident Assad gerichtet und nicht gegen die Opposition.



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