Unterkofler entmachtet: Schaden zieht Paracelsusbad an sich

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Schaden ortete einen Vertrauensbruch Unterkoflers.
Schaden ortete einen Vertrauensbruch Unterkoflers. - © APA/Gindl/Archiv
Der Salzburger Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS) wurde am Montagnachmittag in Sachen Paracelsusbad offiziell die Verantwortung entzogen. Ab sofort hat Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) wieder das Sagen. Doch wie es mit dem Hallenbad weitergeht, ist dennoch unklar.

Mit einem Paukenschlag begann die Senatssitzung am Montag, als Bürgermeister Heinz Schaden beim entsprechenden Tagesordnungspunkt die Öffentlichkeit ausschloss. “Mit dieser Aktion hat sich Heinz Schaden ein weiteres Mal selbst ins Abseits gestellt. Ich  kann mir nicht vorstellen, dass die Salzburger diese Art von Politik gutheißen.”, kritisiert die entmachtete Unterkofler.

Paracelsusbad für Unterkofler zu teuer

Der Streit um das neue Paracelsusbad hatte einen Machtkampf in der Stadtregierung ausgelöst. Baustadträtin Barbara Unterkofler hatte das aktuelle Projekt öffentlich kritisiert und einen „Neustart“ gefordert. Wie berichtet war die Jury kürzlich zusammengetreten, um ein neues Siegerprojekt zu küren. Das war Unterkofler mit geplanten Kosten von rund 55 Millionen Euro eindeutig zu teuer. Bürgermeister Heinz Schaden ortete hier einen Vertrauensbruch und wollte nicht mehr, dass Unterkofler für das Paracelsusbad zuständig ist.

Was wird aus dem Paracelsusbad?

Nach der Diskussion im Stadtsenat am Montag luden Schaden, Vizebürgermeister Harry Preuner und Planungsstadtrat Johann Padutsch zu einem Informationsgespräch am Dienstag. Hier sollen der aktuelle Projektstand und weitere Schritte in Sachen Paracelsusbad bekannt gegeben werden.

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