15. Juli 2012 10:31; Akt.: 15.07.2012 10:31

Unterkühlter Wanderer vom Rotofensattel gerettet

Mittels Rettungshubschraubers „Christoph 14“ wurde am Samstagnachmittag der erschöpfte und unterkühlte Bergwanderer unter schwierigen Flugbedingungen vom Rotofensatte geborgen. Mittels Rettungshubschraubers „Christoph 14“ wurde am Samstagnachmittag der erschöpfte und unterkühlte Bergwanderer unter schwierigen Flugbedingungen vom Rotofensatte geborgen. - © Aktivnews
Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Samstagnachmittag einen erschöpften und unterkühlten Bergwanderer unter schwierigen Flugbedingungen vom Rotofensattel im Lattengebirge (Lkr. Berchtesgadener Land) gerettet.

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Der intern erkrankte 70-jährige Augsburger musste trotz Wind, Regen und Nebelschwaden am 25 Meter langen Rettungstau ins Tal geflogen werden. Der Mann war mit einer Wandergruppe per Seilbahn auf den Predigtstuhl gefahren und konnte dann beim Abstieg über die Schlafende Hexe nach Hallthurm aufgrund von Kreislaufproblemen nicht mehr weiter.

Bergwacht rettet Wanderer mittels Rettungshubschrauber

Ein Begleiter setzte gegen 14.40 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin den Einsatzleiter der Bergwacht im Saalachtal alarmierte. Die angeforderte Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte die Einsatzstelle bei einem ersten Suchflug auf einem Felskopf auf der Reichenhaller Seite rund 150 Meter unterhalb des Rotofensattels orten. Ein Bergwachtmann war gleichzeitig über den Wanderweg aufgestiegen und kümmerte sich um den intern erkrankten und unterkühlten Patienten, während die Retter auf einer Wiese neben der B20 am Eisenrichter Berg den Abtransport per Rettungstau vorbereiteten.

Bergretter stiegen auch zu Fuß zum erschöpften Wanderer auf

Der Pilot brachte einen Bergwacht-Luftretter am 25 Meter langen Tau zum Einsatzort, der den 70-Jährigen in einem Rettungssitz sicherte. Bergwachtmann und Patient konnten daraufhin trotz des schlechten Wetters sicher ins Tal geflogen werden, wo der Augsburger an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben wurde, die ihn zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte. Da bis zuletzt unklar war, ob der Rettungsflug wegen des aufziehenden Nebels auch tatsächlich stattfinden kann, stieg zusätzlich eine Fußmannschaft mit dem Bergwacht-Notarzt von Hallthurm aus auf, um den Patienten zu versorgen und eventuell mit der Gebirgstrage ins Tal zu bringen. Die Rettungskräfte brachten dann den Begleiter des Patienten nach Hallthurm und danach zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Zehn Einsatzkräfte der Bergwacht waren rund zwei Stunden lang gefordert.



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