US-Aufseher sollen Migranten missbraucht haben

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Mehrere Aufseher eines Gefangenenlagers für Migranten im US-Staat Texas sollen Frauen in der Einrichtung reihenweise sexuell missbraucht haben. Sie hätten die zumeist aus Mittelamerika eingewanderten Frauen nachts aus ihren Zellen geholt, zum Sex gezwungen und ihnen dafür auch Geld oder Hilfe bei ihren behördlichen Belangen versprochen, teilte die Gruppe MALDEF am Samstag mit.


Diese Bürgerrechtsorganisation setzt sich in den USA für den Schutz der Rechte von Latinos ein. Gemeinsam mit zwei Menschenrechtsgruppen und einem Anwalt aus Texas reichte MALDEF nun eine Beschwerde beim US-Heimatschutzministerium sowie bei der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE ein.

Drei Aufseher sollen demnach versucht haben, den Missbrauch zu verschleiern. Zugleich hätten sie die Frauen aber als “Novias” (Freundinnen) bezeichnet und ihnen für die sexuellen Dienste im Fall ihrer Freilassung auch Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft versprochen. In ihrem Schreiben forderten die Beschwerdeführer eine sofortige Untersuchung und umfassenden Schutz aller Frauen und Kinder, die in der Einrichtung untergebracht sind. 

Der private Betreiber Geo Group wies die Anschuldigungen im Sender CNN entschieden zurück. Die Einrichtung nahe San Antonio bietet Platz für 530 Menschen.

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