USA und Saudi-Arabien einigten sich auf gigantischen Waffendeal

Akt.:
10Kommentare
Trump soll König Salman und Kronprinz Nayef treffen
Trump soll König Salman und Kronprinz Nayef treffen - © APA (AFP)
Die USA und Saudi-Arabien haben sich auf einen gigantischen Waffendeal im Umfang von fast 110 Milliarden Dollar (98,40 Mrd. Euro) geeinigt. Die Übereinkunft wurde am Samstag beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Riad bekanntgegeben.

Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte, dass der Deal die langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens und der Golfregion garantieren werde.

“Saudi-Arabiens Verteidigungsbedürfnis unterstützen”

Das Abkommen sei dazu gedacht, “Saudi-Arabiens Verteidigungsbedürfnis zu unterstützen”, das das Land und die Golfregion angesichts einer Bedrohung durch den Iran habe, hieß es. Trump hatte am Samstag seine erste Auslandsreise in Riad begonnen. Es ist die erste Station einer neuntägigen Reise durch den Nahen Osten und Europa. König Salman empfing den Staatschef und seine Frau Melania am Flughafen.

Trump ließ Gastgeber warten

Die Präsidentenmaschine Air Force One setzte am Samstagmorgen gegen 8.45 Uhr (MESZ) auf dem König-Khalid-Flughafen in Riad auf. Trump ließ die Gastgeber entlang des Roten Teppichs am Fuße der Air Force One einige Minuten warten, bevor er zusammen mit seiner Frau Melania winkend in der Flugzeugtür erschien. König Salman schüttelte die Hände von Präsident und First Lady und sagte nach Angaben des Übersetzers: “Ich bin froh, sie zu sehen”. Im Tross des US-Präsidenten waren unter anderem auch dessen Tochter Ivanka und sein Schwiegersohn und Berater Jared Kushner.

Trump: Amerika kann nicht alle Probleme der Welt lösen

In einer Mitteilung vor seinem Abflug in Washington betonte Trump, es sei an der Zeit, dass die muslimischen Führer eine “viel größere Rolle” im Kampf gegen den Terror im Nahen Osten einnähmen. Amerika könne nicht alle Probleme der Welt lösen, aber anderen Staaten bei der Lösung helfen. Diese Führer hätten vor allem Sorge vor der Unterstützung von radikalen Ideen und Terror durch den Iran.

Fünf Länder in acht Tagen

Trumps Reise, die den 70-Jährigen in den nächsten acht Tagen in fünf Länder führen soll, wird von neuen Entwicklungen in der Russland-Affäre um den Präsidenten überschattet. Der von ihm gefeuerte FBI-Chef James Comey erklärte sich am Freitagabend (Ortszeit) zu einer Aussage im Geheimdienstausschuss des US-Senats bereit. Zugleich enthüllten zwei Zeitungen schwere Vorwürfe gegen den Republikaner.

(APA/dpa)

Leserreporter
Feedback


10Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel