US-Wahl: Falschmeldungen auf Facebook stärker als Seriöses

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Facebook erwies sich im US-Wahlkampf offenbar als "Fakebook"
Facebook erwies sich im US-Wahlkampf offenbar als "Fakebook" - © APA (AFP)
Falschmeldungen über den US-Präsidentschaftswahlkampf haben sich in den vergangenen drei Monaten vor der Wahl auf Facebook stärker verbreitet als korrekte Nachrichten seriöser Medien. Einer Analyse zufolge wurden die 20 am stärksten über Facebook weiterverbreiteten Falschmeldungen von fingierten Websites oder extrem parteiischen Blogs mehr als 8,7 Millionen Mal weitergeleitet oder kommentiert.

Im Vergleich dazu wurden die 20 am stärksten verbreiteten Wahlkampfnachrichten seriöser Medien-Websites wie der “New York Times” oder der “Washington Post” von Facebook-Nutzern nur knapp 7,4 Millionen Mal geteilt oder kommentiert, ergab die am Mittwoch vom Medienportal Buzzfeed veröffentlichten Auswertung.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte die Vorstellung, über das soziale Netzwerk weiterverbreitete bewusste Falschmeldungen könnten dem Republikaner Donald Trump den Weg zum Wahlsieg bereitet haben, in der vergangenen Woche als “ziemlich verrückte Idee” abgetan.

(APA/ag.)

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