USA flogen neun Luftangriffe auf Ziele bei Kobane

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Kampf gegen IS-Milizen geht unvermindert weiter
Kampf gegen IS-Milizen geht unvermindert weiter
Die USA haben eine Reihe von Angriffen auf Stellungen der IS rund um Kobane geflogen. Trotzdem gehen die Islamisten in die Offensive und nehmen Stadtteile ein.

Die USA haben erneut Stellungen der Extremistengruppe “Islamischer Staat” (IS) rund um die umkämpfte Grenzstadt Kobane in Nordsyrien aus der Luft bombardiert. Die Luftwaffe habe sechs Angriffe auf Ziele der Jihadisten südlich und drei weitere auf IS-Einheiten nördlich der syrisch-kurdischen Stadt geflogen, teilten die amerikanischen Streitkräfte in der Nacht auf Freitag mit

IS am Vormarsch

Dabei seien ein großer und vier kleinere IS-Verbände getroffen sowie vier Gebäude zerstört worden. Die insgesamt neun Angriffe seien am Donnerstag geflogen worden. Trotz der Luftangriffe war die Extremistenmiliz in Kobane am Donnerstag wieder auf dem Vormarsch. Nach Einschätzung der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kontrollierten IS-Kämpfer den Osten der syrisch-kurdischen Stadt sowie kleinere Gebiete im Nordosten und Südosten. Der Kommandant der Verteidiger Kobanes, Esmat al-Sheich, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die IS-Kämpfer hätten rund ein Viertel der Stadt besetzt.

USA will mit Türkei kooperieren

Die US-Regierung will unterdessen ihre Zusammenarbeit mit der Türkei im Kampf gegen die IS-Jihadisten verstärken. US-Außenamtssprecherin Jennifer Psaki teilte am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit, in der kommenden Woche werde sich eine Militärdelegation nach Ankara begeben, um die bereits begonnenen Gespräche über den gemeinsamen Kampf gegen den IS fortzusetzen.

Es gebe “fortlaufende” Gespräche über die Rolle der Türkei in dem Kampf. Es gehe derzeit nicht darum, an die Türkei “Forderungen zu stellen”, sagte Psaki. Washington hatte bereits den pensionierten US-General John Allen und den Irak-Beauftragten Brett McGurk nach Ankara geschickt.

Iran will Türkei überzeugen

Auch der Iran nahm inzwischen offiziell Gespräche mit der türkischen Regierung auf, um sie von einer Intervention zu überzeugen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Donnerstag, es sei “nicht realistisch”, dass die Türkei “allein eine Bodenoperation” ausführe. (APA)

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