Die Meisterschaftschancen in der Regionalliga schwinden für den USK Anif. - © Krug
Die Hoffnung aufgeben werde man in Anif aber trotzdem nicht, sagte Trainer Michael Baur im Gespräch mit SALZBURG24. „Aber sollte Wattens wider erwarten umkugeln – umso schöner für uns.“ Damit Anif den Titel in der Regionalliga noch holen kann, müssten sie beide Spiele gewinnen und Wattens zwei Mal leer ausgehen. Das ist nicht sehr wahrscheinlich, vor allem weil die Tiroler Tabellenführer mit den Wacker Amateuren und Hard machbare Gegner haben. Anif dagegen könnte vor allem von den Red Bull Juniors gefordert werden, die letzte Begegnung endete Unentschieden. „Das wird kein leichtes Unterfangen“, meinte Baur.
Verschiedene Stimmen aus der Regionalliga bestätigten uns Anif als das stärkste Team in der Regionalliga West. „Ich glaube schon das wir die spielstärkste Mannschaft sind. Wir können uns aber nix darum kaufen“, meinte Coach Baur zu diesem Thema. Wattens hatte bisher eine unglaubliche Serie, die eher defensiv spielende Truppe hat in dieser Saison noch keine Niederlage zu verbuchen. Den Flachgauern dagegen liegt eher das Tore schießen, sie sind die torgefährlichste Mannschaft in der Regionalliga. Sollten Baur und seine Elf den Titel doch noch holen, „wäre das wie Weihnachten und Ostern zusammen“, so der Trainer.
Austria Salzburg spielte am Wochenende gegen Wattens und hätte so für ihre Salzburger Ligakollegen Schützenhilfe leisten können. In Abwesenheit von Hirsch und dem torgefährlichen Vujic hielten die Violetten lange dagegen. In den letzten 15 Minuten schlug der Ball dafür gleich drei Mal im Kasten der Salzburger ein. Zangerl (75. und 90.) und Hörtnagl (87., Elfmeter) fixierten den Sieg für die Tiroler.
Bregenz SC – Union Innsbruck 1:0 (0:0)
Dornbirn – TSV Neumarkt 5:1 (2:1)
Kufstein – FC Wacker Innsbruck 2:1 (2:0)
Altach Amateure – Hall 3:3 (2:0)
USK Anif – Hard 4:0 (2:0)
FC Pinzgau Saalfelden – FC Red Bull Juniors 1:2 (0:1)
Wattens – SV Austria Salzburg 3:0 (0:0)
SV Seekirchen – TSV St. Johann 1:1 (1:1)