Vapiano will in Österreich expandieren – auch Salzburg im Gespräch

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Vapiano betreibt derzeit elf Filialen in Österreich.
Vapiano betreibt derzeit elf Filialen in Österreich. - © Vapiano
Die Pizza- und Pastakette Vapiano hat sich nach über zehn Jahren in Österreich viel vorgenommen. Es sollen weitere Standorte folgen, auch Salzburg sei im Gespräch. Zudem wolle man erstmals in Österreich Lokale mit Bedienung testen.

Konkret sind heuer zwei neue Restaurants geplant, eines in der Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf, eines am Wienerberg. Der Standort in der SCS soll ein Mini-Vapiano auf 290 Quadratmetern werden, zudem soll in diesem Restaurant erstmals in Österreich die Bedienung getestet werden. Eröffnung ist im August.

Vapiano plant Expansion in Österreich

Hierzulande ist die Kette mit elf Restaurants in den Landeshauptstädten Wien, Graz, Linz und Innsbruck vertreten. Die Expansion sei noch nicht abgeschlossen, auch in Salzburg und Klagenfurt möchte man endlich vertreten sein. Konkrete Pläne gibt es dazu offenbar noch nicht, wie es auf Anfrage von SALZBURG24 bei der Presseabteilung heißt.

In Graz sei noch ein zweiter Standort möglich, in Parndorf sei eine Eröffnung für 2018 vorgesehen, so Vapiano-Österreich-Chef Philipp Zinggl am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien. Bei den Mini-Formaten hält der Österreich-Chef bis zu 20 Standorte für denkbar.

Lieferservice in Graz und Wien

In Deutschland experimentiert die Kette bereits damit, die Gäste auch am Platz zu bedienen. Seit Anfang des Jahres stellt Vapiano auch zu. In Graz mit eigenen Autos, in Wien mit Hilfe der Zusteller Foodora, Lieferservice.at und UberEats. “Wir straucheln da immer noch. Mit so einem Zuspruch haben wir nicht gerechnet”, so Zinggl. Da die Plattformen Provisionen von bis zu 30 Prozent des Bestellumsatzes einstreifen, schwebt Vapiano vor, eine eigene Logistik aufbauen. Ganz so einfach sei das aber nicht, meinte Zinggl. Man arbeite aber bereits an einem eigenen Online-Shop.

Das in Deutschland gegründete Unternehmen betreibt 182 Restaurants in 32 Ländern, der Umsatz beträgt mehr als 450 Mio. Euro im Jahr, auf Österreich entfallen etwa 40 Mio. Euro. In Deutschland war die Kette Ende 2015 mit schweren Vorwürfen konfrontiert, Gästen abgelaufene Lebensmittel serviert zu haben. Das Management distanzierte sich davon, die Umsätze gingen trotzdem zurück. Auch in Österreich habe man den Lebensmittelskandal mitbekommen, räumte Zinggl ein.

(APA/SALZBURG24)

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