Verdächtiges Pulver in deutschen Justizgebäuden aufgetaucht

Verdächtiges weißes Pulver in etlichen Justizgebäuden hat in mehreren deutschen Bundesländern einige Aufregung ausgelöst. Mitarbeitern rieselte die Substanz entgegen, als sie am Mittwoch Briefe öffneten. Auch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe war betroffen: Wahrscheinlich handelte es sich hier um Puderzucker, wie ein Sprecher des Innenministeriums von Baden-Württemberg sagte.

Als Puderzucker hatte sich zuvor bereits Pulver erwiesen, das im Amtsgericht Eisleben in Sachsen-Anhalt entdeckt worden war. Auch Funde in München und dem oberbayerischen Wolfratshausen stellten sich den Angaben zufolge als harmlos heraus.

Nach Pulver-Funden rückten Rettungskräfte auch in Erfurt und Gera (Thüringen), in Chemnitz (Sachsen), Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) sowie in Coburg (Bayern). Ob es die Rettungskräfte an diesen Orten ebenfalls mit ungefährlichen Substanzen zu tun hatten, war zunächst offen. Unklar war zudem, ob die Fälle zusammenhängen.

(APA/dpa)

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