Vergabe des Sacharow-Preises verschoben

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Das Europaparlament hat seinen Beschluss zur Vergabe des Sacharow-Preises auf den kommenden Dienstag (21. Oktober) verschoben. Die Runde mit Parlamentschef Martin Schulz (SPD) und den Fraktionschefs habe nicht entscheiden können, da die EU-Gegner von “Europa der Freiheit und der direkten Demokratie” seit Donnerstag keinen Fraktionsstatus mehr haben. Das teilte die Volksvertretung in Brüssel mit.


Auf der Nominierungsliste für den Preis stehen unter anderen die unter dem Namen Euromaidan bekannt gewordenen Aktivisten der proeuropäischen Protestbewegung in der Ukraine. Aber auch der kongolesische Frauenarzt Denis Mukwege, der sich für Vergewaltigungsopfer einsetzt, und die in Aserbaidschan inhaftierte Menschenrechtsaktivistin Leila Junus gelten als aussichtsreiche Kandidaten.

Die Preisverleihung findet am 26. November in Straßburg statt. Im vergangenen Jahr war der mit 50.000 Euro dotierte “Sacharow-Preis für geistige Freiheit” an die bei einem Taliban-Anschlag lebensgefährlich verletzte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai gegangen, die dieses Jahr mit dem Friedensnobelpreis geehrt wird.

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