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Vergewaltigung im LKW erfunden

Vergewaltigung im LKW erfunden
Ein österreichischer LKW-Fahrer wurde im Dezember in Bayern verhaftet, weil er verdächtigt wurde, eine 20-jährige Frau aus Bayern vergewaltigt zu haben. Nun stellte sich heraus: die Frau hatte die Vergewaltigung erfunden.

Am 8. Dezember 2008 zeigte eine 20-jähirge Frau aus Bayern bei der Kripo Miesbach an, dass sie am 3. Dezember 2008von einem Lkw-Fahrer auf dem Autobahnrastplatz Holzkirchen Nord (kurz vor München) vergewaltigt worden sei. Diese Straftat konnte nun aufgeklärt werden.

Aufgrund der Beschreibung und der umfangreichen Ermittlungen der Kripo Miesbach konnte ein österreichischer Lkw-Fahrer, auf den die Beschreibung passte, festgenommen werden. Für die fragliche Tatzeit hatte der Tatverdächtige aber ein Alibi. Der Mann wurde deswegen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Weitere Überprüfungen durch die Kripo Miesbach erbrachten Erkenntnisse, die widersprüchlich zum Tatablauf durch die Geschädigte waren. Mit diesem Fakten wurde nun die 20-Jährige konfrontiert. Die Beweislage gegen sie war sehr erdrückend. Schließlich gestand sie, die Vergewaltigung vorgetäuscht zu haben. Die junge Frau wollte eine Rechtfertigung für eine eventuelle ungewollte Schwangerschaft haben.
Durch die vorgetäuschte Vergewaltigung wurde die junge Frau selbst zur Täterin. Gegen sie wird jetzt wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt und außerdem muss sie sich für die freiheitsentziehende Maßnahme des festgenommen Tatverdächtigen verantworten.

Quelle: Bayrische Polizei

 

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