Verlängerung: Obus 5 fährt 2019 im Batteriebetrieb durch Grödig

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Elf Fahrzeuge werden nun von Hilfs-Dieselmotor auf ein leistungsstarkes Batterie-System umgebaut.
Elf Fahrzeuge werden nun von Hilfs-Dieselmotor auf ein leistungsstarkes Batterie-System umgebaut. - © Neumayr/Archiv
Bereits beschlossen hatte die Stadt Salzburg einen Investitionszuschuss von 1,7 Mio. Euro für den Oberleitungsbau von der Weidenstraße bis zur Autobahnunterführung, um Grödig ans Obus-Netz anzuschließen.

Weil die laufenden Betriebskosten für Grödig aber zu hoch gewesen wären, wird nun ein alternatives Modell umgesetzt: Ab Schulbeginn 2019 wird die Obuslinie 5 bis zur Untersberg-Seilbahn verlängert. Der Obus fährt dabei 4,2 Kilometer je Richtung ohne Oberleitung mit Energie aus der Batterie.

Verlängerung: Obusse werden umgerüstet

Elf Fahrzeuge werden nun von Hilfs-Dieselmotor auf ein leistungsstarkes Batterie-System umgebaut. Die Stadt schießt der Salzburg AG dafür 1,2 Mio. Euro zu (500.000 Euro der ursprünglichen Summe werden für Planungskosten Lokalbahnverlängerung bis Mirabellplatz genutzt.) Das Land unterstützt das Pilotprojekt mit 1,3 Mio. Euro, die Gemeinde Grödig steuert 350.000 Euro bei. Die Leistungsanforderung beträgt 145.000 Kilometer pro Jahr. Gefahren wird im 20- bis 30-Minuten-Takt. Pro Tag dürften rund 2.130 Fahrgäste die neue elektrische Verbindung nutzen. Zur Qualitätsverbesserung bemühen sich die Vertragspartner gemeinsam um eine Verlegung der Haltestelle Birkensiedlung an die Berchtesgadener Straße/Weidenstraße.

Padutsch: Batterien haben „katastrophale Öko-Bilanz“

Bürgermeister Harry Preuner (ÖVP) sprach von einer „g’scheiten Verbindung, von der alle profitieren werden“. Planungsstadtrat Johann Padutsch (BL) stimmte zwar zu, betonte aber, dass dies eine „schlechte Alternative“ sei, weil Batterien eine katastrophale Öko-Bilanz aufwiesen.

Die Entscheidung fiel am Montag im Stadtsenat einstimmig. Der Endbeschluss im Gemeinderat ist somit nur noch Formsache.

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