Verrückte Panne bei “Wer wird Millionär”: Mitarbeiter riefen Jauch in Sendung an

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Jauch erlebte eine irre "Wer wird Millionär"-Sendung.
Jauch erlebte eine irre "Wer wird Millionär"-Sendung. - © RTL
So etwas hat es wohl noch nie im deutschen Fernsehen gegeben: Weil die Telefonanlage nicht funktionierte, musste bei der RTL-Sendung “Wer wird Millionär” ein Diensthandy bei einem Joker aushelfen. Doch danach nahm das Unheil erst seinen Lauf.

Bei der 8.000-Euro-Frage, was das besondere bei den Medaillen der Paralympics sei, benötige Kandidat Ulrich Kögel den Telefon-Joker. Doch er machte die Rechnung ohne die Telefonanlage, die nicht mehr funktionierte. Jauch hatte eine Idee, um den Joker doch noch ans Telefon zu bekommen: “Sonst rufe ich ihn vom Handy aus an und halte das ans Mikrofon.” Dem Moderator wird ein Diensthandy gebracht, Jauch witzelte: “Das Tollste ist: Wir machen hier Steinzeit-Fernsehen. Sie werden gerade nicht über Telefon groß eingespielt. Ich habe jetzt ein kleines Handy hier, und versuche, dass wir Sie über mein kleines Bord-Mikrofon alle hören.”

Jauch in Sendung angerufen

Der Joker konnte Kögel nicht weiterhelfen, also entschied sich der Kandidat für den 50:50-Joker und beantwortete die Frage schlussendlich richtig (Rasseln beim Schütteln). Doch danach ging es erst richtig los.

Plötzlich klingelt das Telefon. “Jetzt ruft mich einer auf dem Handy hier an. Kinder, habt Ihr einen Vollvogel?”, so Jauch ungläubig. Mitarbeiter Ronny wollte sich nur nach einer Röhre in der Garderobe erkundigen. Knapp eine Minute später rief Ronny nochmals an: “Ich wollte eigentlich den Franz haben. Aber der hat die Rufumleitung noch drin.” Jauch erwiderte: “Der Franz sitzt oben im ersten Stock. Aber das Wichtigste ist, dass meine Röhre in der Garderobe wieder geht.”

Pannen bei “Wer wird Millionär”

Bevor es zur nächsten Frage für Kandidat Kögel ging, klingelte erneut das Telefon. Diesmal war es eine Empfangsdame: “Ich wollte das Licht unter dem Glasdach anmachen und dem Herrn Konrad Bescheid sagen”, meinte sie. Jauch nimmt es schon gar nicht mehr richtig ernst: “Machen Sie gern das Licht an. Ich richte es dem Franz aus.” Für Kögel war indes Schluss, er versemmelte die 16.000-Euro-Frage.

Beim nächsten Kandidaten, Sascha Vespermann, klingelte das Dienst-Handy zum vierten Mal in der gleichen Sendung. Diesmal war der mittlerweile berühmte Franz höchstpersönlich am Apparat. Jauch hat sich für die Beleuchtung unter dem Glasdach und die Röhre in seiner Garderobe bedankt. Mit vielen Lachern im Publikum nahm die Sendung damit noch ein versöhnliches Ende.

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