Verwüstung in Volksschule Gnigl geklärt

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Die Verwüstung in der Volksschule Gnigl in der Stadt Salzburg im Oktober war brutal: Türen waren eingeschlagen, Klassenzimmer zerstört. Nun konnte die Polizei die mutmaßlichen Täter ausforschen. Ein ehemaliger Schüler soll gemeinsam mit einem Freund für die Sachbeschädigungen verantwortlich sein.

Anfang Oktober des vergangenen Jahres war die Schule in Salzburg-Gnigl Opfer eines Vandalenaktes geworden. Die Täter waren ziemlich gewaltbereit vorgegangen, hieß es damals von der Polizei. Ein Schulbetrieb war an diesem Tag nicht möglich, die Schule blieb geschlossen.

“Horde wildgewordener Affen durch Schule gezogen”

Jutta Kodat, Amtsleiterin Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt Salzburg, zeigte sich im Herbst erschüttert: “An die 20 Klassenzimmer und das Konferenzzimmer wurden richtiggehend verwüstet. Türen haben große Löcher. Computer wurden mit Schraubenziehern zerstört. Es sieht aus, als ob eine Horde wildgewordener Affen durch die Schule gezogen ist.”

Nach Einbruch in Gnigl: Polizei forscht Burschen aus

Die mutmaßlichen Verantwortlichen konnten nun von der Polizei ausgeforscht werden. Dabei handelt es sich um einen mittlerweile 19-jährigen ehemaligen Schüler aus Salzburg. Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund soll er die Schule verwüstet haben. Als Grund gaben die beiden nicht etwa Geldnot an, sondern Alkohol: Sie hätten betrunken kurzfristig entschlossen, in die Schule einzusteigen. Der Schaden in der Volksschule beläuft sich laut Polizei auf etwa 7.000 Euro.

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