Viele griechische Haushalte weiter ohne Wasser

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Griechenland stöhnt unter eisigen Temperaturen
Griechenland stöhnt unter eisigen Temperaturen - © APA (AFP/Symbolbild)
Nach den starken Schneefällen und eisigen Temperaturen der vergangenen Woche haben viele griechische Haushalte immer noch kein fließendes Wasser. Vor allem die Hafenstadt Thessaloniki und die Stadt Volos in Mittelgriechenland sind betroffen. Die rund 150.000 Bewohner von Volos haben bereits seit drei Tagen kein fließendes Wasser mehr. In Frankreich sorgt Sturmtief “Egon” weiter für Probleme.

Ursache für die Probleme in Griechenland sind die vielen Wasserleitungen, die bei den außergewöhnlich niedrigen Temperaturen zufroren und platzten. In Thessaloniki rief die Wassergesellschaft die Bevölkerung dazu auf, sparsam mit dem Wasser umzugehen – dort sind die Vorräte wegen der vielen Rohrbrüche auf sehr niedrigem Stand.

Auch in Frankreich sind weiter tausende Haushalte ohne Strom. Ein Sprecher des Netzbetreibers Enedis bezifferte deren Zahl am Samstagvormittag auf 32.500, die meisten von ihnen in den küstennahen Regionen Normandie und Picardie im Norden des Landes. Man gebe sich “größte Mühe”, die Versorgung bis Samstagabend auch in ländlichen Gebieten wieder herzustellen.

Zum Höhepunkt des Sturms waren am späten Donnerstagabend zeitweise 330.000 französische Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Eine Frau wurde während des Unwetters von einem herabstürzenden Ast getötet. Ein Zug von Brüssel nach Paris hatte zehn Stunden Verspätung.

In Belgien hat sich die Winterwetter-Lage weitgehend entspannt. Das Einsatzzentrum der Straßenwacht (CAR) hob am Samstag die sogenannte Vorwarnstufe für den Straßenverkehr in der Wallonie auf, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete.

(APA/dpa)

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