Viele Kinder in Salzburg falsch im Auto transportiert

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Die KFV-Sicherheitsprofis zeigen den Kindern, wie man sich richtig angurtet.
Die KFV-Sicherheitsprofis zeigen den Kindern, wie man sich richtig angurtet. - © KVF
Immer mehr Eltern vernachlässigen das richtige Angurten von Kindern und die Verwendung von passenden Kindersitzen. Um auch Kinder für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren hat das Land Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) eine Aktion an Salzburgs Schulen gestartet. Gemeinsam mit Gurti dem schlauen Känguru kommen die KFV-Sicherheitsprofis in die Volksschulklassen.

Die meisten Kinder fahren täglich in Autos mit. Doch viele von ihnen werden nicht richtig angegurtet oder haben keinen Kindersitz und sind bei Unfällen dadurch vollkommen schutzlos und bei bereits bei einem Frontalzusammenstoß mit 50 km/h wird der Körper mit seinem 30-fachen Körpergewicht nach vorne geschleudert. Dabei ist es ist Österreich laut dem Kraftfahrzeuggesetz (KFG) Pflicht Kinder bis zum Alter von 14 Jahren oder bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern mit einem geeigneten Kindersitz gesichert sein. Das KFV will Kinder spielerisch über ihre Sicherheit informieren.

Gurti kommt an Salzburgs Schulen

„Das Sicherheitsbewusstsein viel zu vieler Eltern steckt offenbar selbst noch in den Kinderschuhen. Vor allem auf Kurzstrecken wird leicht – und leichtsinnig – auf die Sicherung junger Passagiere vergessen“, so Landesrat Hans Mayr (SBG). Das Land Salzburg und das KFV wollen nun für mehr Information und Sicherheitsbewusstsein von Kindheit an sorgen. Hierfür besucht Gurti, das schlaue Stoffkänguru, gemeinsam mit seiner Puppenfreundin Julia und einem KFV-Sicherheitsprofi Volksschulklassen im gesamten Bundesland und erklärt den Kindern, wie wichtig es ist, sich im Auto anzugurten und in einem passenden Kindersitz zu sitzen.

Um das Gelernte nicht zu vergessen, bekommen die Kinder von Gurti noch ein Buch. /KFV Um das Gelernte nicht zu vergessen, bekommen die Kinder von Gurti noch ein Buch. /KFV ©

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