Drei der vier Kinder sind nicht von dem vermeintlichen Vater. - © Bilderbox
DNA-Tests haben ergeben, dass sie von einem Pensionisten aus demselben Ort stammen. Das berichteten die “Kronen Zeitung” (Mittwoch-Ausgabe) und vorab die “BezirksRundschau”. Im Fall des ältesten Sohnes hat der Mann den echten Vater auf 72.000 Euro Unterhalt verklagt, die Veröffentlichung des Urteils wurde für morgen, Donnerstag, angekündigt.
Der 48-Jährige schätzt laut “BezirksRundschau”, dass er für die Kinder in Summe 400.000 Euro ausgegeben hat. “Ich habe jede Menge Spielzeug, die Schulausbildung, die Urlaube und alle Lebensunterhaltskosten bezahlt.” Das Geld, das ihm aus dem Vaterschaftsstreit zusteht, will er dennoch seinem vermeintlichen Nachwuchs zugutekommen lassen, so der Gehörnte. Mittlerweile hat sich laut Zeitungsbericht herausgestellt, dass er selbst zeugungsunfähig ist.
Der Mutter der vier Kinder, mit der er 21 Jahre lang zusammen gewohnt hat, droht der Mann hingegen mit einer Klage wegen Betrugs. “Ich verlange, dass sie mir den Namen des Vaters der ältesten Tochter nennt.” Auch wegen der beiden jüngsten Kinder will der 48-Jährige möglichst bald Unterhaltsklagen einreichen, schreibt die “Kronen Zeitung”. (APA)