Vierjährige nach Fenstersturz nicht mehr in Lebensgefahr

Fünf Tage nach dem Fenstersturz einer Vierjährigen in Wien-Landstraße hat sich das Mädchen am Mittwoch nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr befunden. “Die Ärzte sind zuversichtlich, dass sie jetzt langsam mit der Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlaf beginnen können”, sagte Christoph Mierau, Sprecher des Krankenanstaltenverbundes der APA.

Das Kind befindet sich weiterhin auf der Kinderintensivstation im Donauspital. Es hatte beim Sturz am Freitag multiple Verletzungen erlitten. Dass sich der Zustand der Vierjährigen nun so stabilisiert hat, ist dem großen Geschick der Kinderchirurgen und Intensivmediziner zu verdanken.

Die Mutter des Mädchens wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Sie ist nächste Woche zur Einvernahme bei der Polizei geladen. Dabei soll auch versucht werden, den Vorfall zu rekonstruieren, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Die 39-Jährige hatte am Freitagnachmittag das Fenster zum Lüften geöffnet und im selben Raum staubgesaugt, als das Mädchen offenbar unbemerkt von einer Couch auf das Fenster kletterte. Die Vierjährige stürzte hofseitig auf ein Vordach aus Blech. Zum Zeitpunkt des Unfalls war auch der dreijährige Sohn der syrischen Familie in der Wohnung in der Erdbergstraße.

(APA)

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