Der Stammplatz von Martin Ragginger: Das Cockpit eines Porsches. - © martinragginger.com
Angefangen hat für den für den jungen Walser Martin Ragginger alles mit einem Geschäftstermin seines Vaters (ebenfalls Martin Ragginger, hier zur Unterscheidung Senior genannt) auf der Kartbahn. Etwa 17 Jahre später ist der heute 23-jährige Salzburger einer der schnellsten und einer der meistbeschäftigten Piloten, die die Rennstrecken dieser Welt unsicher machen.
38 Rennen, fünf verschiedene Rennserien, drei verschiedene Kontinente und drei Porschemodelle lauten die beeindruckenden Zahlen, mit denen der junge Porschepilot aufwarten kann. Porsche GT 3 RSR, GT 3 R und GT 3 Cup heißen die Autos. Nordamerika, Europa und Asien heißen die Kontinente. ALMS, Grand AM, ADAC GT Masters, VLN Langstreckenmeisterschaft und Porsche Supercup Asien werden die fünf Rennserien genannt. Alle 38 Rennen aufzuzählen möchte ich ihnen an dieser Stelle ersparen. In der Presserunde stellte man sich die Frage, ob er denn mehr Zeit im Auto oder im Flugzeug verbringe. Hobbymäßige Flugmeilensammler werden auf jeden Fall vor Neid erblassen, wenn sie an die Bonusmeilen des jungen Herrn Ragginger denken.
Wenn wir schon bei Superlativen sind: Schnell ist er auch. Dass er so häufig gebucht ist und mit jedem Rennen Geld verdient spricht für sich. In einigen Rennen zählt Ragginger zu den Sieganwärtern. Ziele? Einzelsiege in den Amerika-Rennen, die Meisterschaft in Asien holen und auch am Motorsport-Pilgerort Nürburgring ist der oberste Podiumsplatz das erklärte Ziel.
„Ich konnte mir mein Hobby zum Beruf machen, was gibt es schöneres?“, antwortete Martin Ragginger auf die Frage, ob man bei dem Programm und für den Sport generell nicht auch andere Sachen zurückstellen müsse. Trotz des vielen Reisens ist eines klar: „Salzburg ist für mich der schönste Fleck der Welt. Für mich ist es kein Thema, hier mal weg zu gehen“, verriet der Walser im Gespräch mit SALZBURG24.
(florian gann / SALZBURG24)