Vorarlberg schließt vier Flüchtlingsquartiere

Die Vorarlberger Landesregierung wird bis Ende Februar vier Flüchtlingsquartiere mit insgesamt 300 Plätzen schließen. Diese werden aufgrund des nachlassenden Flüchtlingsstroms nicht mehr benötigt, berichteten am Freitag Vorarlberger Medien unter Bezugnahme auf Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Von den 300 Plätzen in den vier Hallen seien etwa die Hälfte frei, hieß es.

Laut “Vorarlberger Nachrichten” befinden sich in Vorarlberg aktuell 3.535 Personen in der Grundversorgung, um fast 500 weniger als im Juli 2016, als der Höchststand erreicht wurde. Wallner betonte gegenüber ORF Radio Vorarlberg, dass nicht nur der Zuzug nachgelassen habe, sondern es auch gelungen sei, viele Flüchtlinge in kleineren Einheiten unterzubringen.

Die vier Quartiere, die aufgelassen werden, liegen in Frastanz, Feldkirch-Nofels (beide Bezirk Feldkirch) sowie in Thüringen und Sonntag (beide Bezirk Bludenz). Drei der Quartiere werden von der Caritas betreut, jenes in Feldkirch-Nofels von ORS. Wie es mit den Gebäuden und Hallen weitergeht, steht angesichts laufender Mietverträge noch nicht fest. “Wir werden verhandeln, ob wir aussteigen können oder eventuell Zwischenmieter finden”, sagte Wallner gegenüber den “VN”.

(APA)

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