Der Rechtsvertreter des Opfers zeigte sich am Montag "sehr erleichtert" über die Entscheidung des Justizministeriums. - © dpa
“Ich gehe davon aus, dass die Gerechtigkeit siegen wird und ein Mädchen, das mit 15 mehrfach vergewaltigt wird, nicht mitansehen muss, wie der Täter ungestraft davonkommt”, erklärte Rechtsanwalt Nikolaus Rast am Montagnachmittag gegenüber der APA.
In Bezug auf den an sich vorgesehenen elektronischen Hausarrest für den Salzburger hatte Karl nach teilweise heftiger Kritik an der Fußfessel-Entscheidung Ende der vergangenen Woche einen Antrag auf aufschiebende Wirkung an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) gestellt. Mit dem VwGH-Erkenntnis ist frühestens in drei Wochen zu rechnen. Parteienstellung kommt der 15-Jährigen dabei keine zu, gab ihr Anwalt zu bedenken. (APA)