Voves würde auch als Zweiter weitermachen

Akt.:
Die "Reformpartner" Voves und Schützenhöfer
Die "Reformpartner" Voves und Schützenhöfer
Der steirische LH und SPÖ-Chef Franz Voves kann sich ein Weitermachen auch als Zweiter hinter seinem “Reformpartner” Hermann Schützenhöfer (ÖVP) vorstellen. Voves sagte im “Kleine Zeitung”-Salon am Dienstagabend in Graz, nicht aus taktischen Gründen wünsche er sich, dass auch Schützenhöfer weitermache, sondern weil man in den kommenden zwei bis drei Jahren noch einiges zu finalisieren habe.


“Wenn ich hinter ihm Zweiter werde, würde ich aus einer Art Verbundenheit auch als Stellvertreter weitermachen,” wurde eine entsprechende Aussage von LH Voves laut “Kleine Zeitung” am Mittwoch auch von seinem Büro bestätigt. Vor einer Woche hatte Voves bekannt gegeben, dass er als SPÖ-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im Herbst 2015 antreten werde. LHStv. Schützenhöfer legte sich in der Diskussion am Dienstagabend weiterhin nicht fix fest: “Ich habe große Lust, die Reformpartnerschaft in eine Zukunftspartnerschaft zu führen. Ich bin voll des Mutes.” Schützenhöfer hatte vergangene Woche auf “die ersten Monate 2015” verwiesen. Er werde die Entscheidung aber in jedem Fall vor allen steirischen Wahlgängen 2015 bekannt geben.

Voves ließ auch noch kurz in die Vergangenheit blicken: Binnen drei Minuten wäre man sich nach der letzten Landtagswahl einig gewesen, “einen dicken Schlussstrich unter die von Dauerstreit geprägte Vergangenheit zu ziehen”, erinnerte sich Voves an einen Abend im Herbst 2010 knapp nach der Landtagswahl.

Der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler meinte bei der Diskussion, dieser “entscheidende Akt zeigt, dass eine Große Koalition funktionieren kann und dass etwas weitergehen kann”. Solange sich auf Bundesebene noch eine Zweier-Koalition ausgehe, “sollten sie sich was abschauen”, so Fiedler.

Auch Voves und Schützenhöfer nahmen in der Diskussion Stellung zur Bundespolitik – Schützenhöfer spitzte es auf die Parteichefs zu: “Alle anderen sind austauschbar.” Werner Faymann (SPÖ) und Reinhold Mitterlehner (ÖVP) müssten die Kraft aufbringen, gemeinsam ein Ziel zu formulieren. Für Voves wäre dies “die letzte Chance dieser Bundesregierung”.

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