WAC schwächelt, Rapid holt auf

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Die Kärntner erstmals zwei Partien in Folge sieglos
Die Kärntner erstmals zwei Partien in Folge sieglos
Das Sensationsteam Wolfsberger AC schwächelt ein wenig. Die Kärntner blieben erstmals in dieser Saison zwei Partien in Folge sieglos. Dem 1:2 daheim gegen Grödig folgte am Samstagabend in der 13. Runde der Fußball-Bundesliga ebenfalls zu Hause ein 0:0 gegen Aufsteiger Altach. Für den WAC war es gleichzeitig das erste Remis nach 24 Partien bzw. seit 22. Februar (0:0 gegen die Austria).


“Einige haben nicht die gewohnte Form gezeigt. Wir hätten gegen die defensiv eingestellten Altacher mehr Ideen gebraucht”, meinte WAC-Erfolgstrainer Dietmar Kühbauer. “Das Resultat ist aber im Grunde nicht schlimm”, relativierte der Burgenländer die mittlerweile in die Höhe geschnellten Erwartungen an die Lavanttaler. Über die Altacher Spielanlage herrschte Uneinigkeit bei den Cheftrainern.

Denn Altachs Coach Damir Canadi sah “fünf Hunderter” seiner Truppe, der WAC sei hingegen nur bei Standardsituationen gefährlich geworden. “Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft eigentlich sehr zufrieden”, freute sich Canadi, dessen Truppe mittlerweile sieben Spiele ungeschlagen und Tabellenvierter ist.

Die drittplatzierten Rapidler nähern sich schön langsam dem WAC. Dank des 3:1-Auswärtssieges gegen Sturm Graz weisen die Wiener nur noch sechs Punkte Rückstand auf die Wolfsberger auf. “So macht Fußball Spaß”, meinte Rapid-Trainer Zoran Barisic nach der emotionalen Partie in der Steiermark. Im Mittelpunkt des Geschehens stand der im Sommer von Sturm zu Rapid gewechselte Robert Beric.

Der slowenische Stürmer traf auch im zweiten Duell mit seinem Ex-Verein (2:0, 44.), flog aber im Finish mit Gelb-Rot vom Platz. Der von zahlreichen Sturm-Fans weit unter der Gürtellinie geschmähte Beric sah zunächst wegen seinem provokanten Torjubel Gelb, die zweite Gelbe handelte er sich im “Infight” mit Anel Hadzic ein. Über den Hass der steirischen Anhänger meinte Beric kopfschüttelnd: “Ich habe niemandem bei Sturm etwas getan und werde aufs Schlimmste beschimpft.”

Für Franco Foda setzte es die erste Niederlage seiner zweiten Trainerära bei Sturm. “Mit der Art und Weise unseres Spiels bin ich zufrieden. Mit dem Ergebnis nicht”, bilanzierte der Deutsche. Bereits am Mittwoch prallen beide Teams neuerlich aufeinander, im Cup-Achtelfinale hat allerdings Rapid Heimrecht.

Die Austria nützte den Besuch von Lieblingsgegner Wr. Neustadt, um ihr Selbstvertrauen mit einem 2:0-Erfolg aufzupolieren und einen ersten Schritt zur Trendwende zu schaffen. “Wir sind noch lange nicht aus der schwierigen Situation heraußen. Wir müssen so weitermachen und dranbleiben”, forderte Trainer Gerald Baumgartner. “Es war ein verdienter und wichtiger Sieg für den gesamten Verein”, meinte Alexander Grünwald, der zum 2:0 traf (24.), erleichtert.

Tabellenschlusslicht Wr. Neustadt ist mittlerweile 14 Partien gegen die Austria sieglos, in Wien-Favoriten hat man bei drei Remis und acht Niederlagen überhaupt noch nie gewonnen. “Wir müssen aggressiver werden. Wir bleiben dran und werden uns sicher nicht aufgeben”, ließ Wr. Neustadts Offensivmann Daniel Maderner wissen.

Admiras mittlerweile fast schon kuriose Sieglosigkeit gegen Ried wurde weiter fortgesetzt. Mit dem 0:0 in der Südstadt sind die Niederösterreicher gegen die Oberösterreicher weiter seit 2003 ohne vollen Erfolg. Daheim hat man sogar seit 1997 nicht mehr gewonnen. Die Admiraner sind zudem schon drei Ligaspiele ohne Torerfolg. “Das war heute kein großes Fußballspiel”, brachte es Ried-Coach Oliver Glasner auf den Punkt.

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