Wahl: So schneiden Salzburgs Parteien in den sozialen Kanälen ab

Akt.:
4.700 Tweets wurden von META zur Landtagswahl in Salzburg analysiert.
4.700 Tweets wurden von META zur Landtagswahl in Salzburg analysiert. - © APA/AFP/Oli SCARFF
Die Trends und Themenschwerpunkte der Salzburger Parteien und deren Vertretern standen bei einer Präsenzanalyse im Fokus. 4.700 Tweets wurden analysiert und folgendes Ergebnis kam dabei heraus.

Twitter kommt bei der Analyse besonderer Bedeutung zu. Der Kurznachrichtendienst wird vor allem von Journalisten, Politikern, Fachexperten und anderen Meinungsführern zum Informationsaustausch verwendet. Eine Präsenzanalyse vom österreichischen Medienbeobachtungsunternehmen META Communication International spiegelt damit die Trends und Themenschwerpunkte im öffentlichen Diskurs wider.

Großparteien diskutieren nur selten

In den letzten Wochen wurden über 4.700 Nennungen der Parteien sowie zentraler Akteure auf Twitter analyisert. Die Altparteien ÖVP, SPÖ und FPÖ stehen häufig aufgrund ihrer Größe und politischen Relevanz im Fokus, nehmen aber selbst nur selten an den Diskussionen auf Twitter teil. Eine hohe Aktivität weisen dagegen Astrid Rössler (Grüne) und Sepp Schellhorn (Neos) auf. Sie nutzen wiederholt die Gelegenheit zur Verbreitung ihrer Anliegen, nehmen an Debatten teil und stellen ihre Themen zur Diskussion.

FPÖ weisen hohe Präsenz im Web auf./META Communication International GmbH FPÖ weisen hohe Präsenz im Web auf./META Communication International GmbH ©

ÖVP: Keine spezifischen Themen sichtbar

Die ÖVP ist vor allem in ihrer Rolle als Regierungspartei präsent. Spezifische Themen und Anliegen sind kaum sichtbar. Allerdings: Dass Bundeskanzler Sebastian Kurz seit Mittwoch in Salzburg wahlkämpft, macht sich auch in der Auswertung bemerkbar. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Salzburger SPÖ. Die Liste Schnell findet nur am Rande Erwähnung, etwa infolge einzelner Interviews.

FPÖ mit hoher Präsenz im Social Web

Auffällig ist die hohe Präsenz der FPÖ und ihrer Spitzenkandidatin Marlene Svazek. Wiederholt erfährt die Partei durch Negativschlagzeilen erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere infolge der mutmaßlichen NDP-Verbindung eines FPÖ-Spitzenkandidaten sowie dem darauffolgenden Konflikt mit dem Mauthausen-Komitee. Ebenso erfuhren die Verwendung des abgewandelten Manner Slogans („Marlene mag man eben“) sowie Svazeks Befürwortung einer Volksabstimmung über das Rauchverbot weite Verbreitung.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- 36 Flüchtlinge in Kleinbus gep... +++ - 74-Jähriger in Salzburg ausger... +++ - Wetter: Goldener Herbst bleibt... +++ - Fußgängerin in der Stadt Salzb... +++ - Salzburg AG will digitalisiert... +++ - Sanierungsarbeiten in der Siez... +++ - Aluminium-Gießerei in Lend vor... +++ - Suchtbericht: In Salzburg haup... +++ - Kassenreform: SGKK bekräftigt ... +++ - Betreiber von drei Salzburger ... +++ - Feuerwehr-Award: Großer Dank a... +++ - "Gib Acht": Salzburger Polizei... +++ - EuGH-Urteil: Kautabak ist auss... +++ - Fusion Sozialversicherung: Sal... +++ - Diesel tritt auf L274 in Schwa... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen