Walkner als erster Österreicher auf Dakar Podest

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Walkner konnte seine Gesamtplatzierung verteidigen.
Walkner konnte seine Gesamtplatzierung verteidigen. - © APA/AFP/FRANCK FIFE
KTM-Werksfahrer Matthias Walkner hat am Samstag seinen großen Traum realisiert. Der 30-jährige Salzburger beendete die Extrem-Rallye Dakar in Südamerika nach Rang vier auf der Schlussetappe nach Buenos Aires auf dem zweiten Gesamtrang und fixierte damit den ersten Podestplatz eines Österreichers. Der Sieg ging an seinen Teamkollegen Sam Sunderland, der als erster Brite die Dakar gewann.

Wie Walkner, der heuer zum dritten Mal antrat, hatte auch der 27-jährige Engländer bisher nie das Ziel des Klassikers erreicht. Für den oberösterreichischen Motorrad-Hersteller KTM war es der bereits 16. Dakar-Triumph en suite.
Matthias Walkner ist vor der Schlussetappe der Rallye Dakar in Südamerika weiter Gesamtzweiter. Der 30-jährige Salzburger beendete die elfte Etappe am Freitag nach 288 Kilometern 10:33 Minuten hinter dem siegreichen Portugiesen Paulo Goncalves (Honda) auf Rang zehn. Walkners britischer KTM-Teamkollege Sam Sunderland wurde Tagesfünfter und baute seine Gesamtführung auf 33:09 Minuten aus.

Probleme auf elfter Etappe

Walkner hatte am Freitag auf den ersten 50 Kilometern – “das war eine sandige Piste mit vielen Wellen” – Probleme. “Ich habe mir vor zwei Tagen das Knie ausgedreht oder gestaucht, deshalb habe ich in den ganzen Kompressionen den Druck nicht ganz ausgehalten vom Knie her”, erklärte der ehemalige MX3-Motocross-Weltmeister, warum er auf diesem Teilstück viel Zeit verloren hatte.

Walkner verteidigt Gesamtplatzierung

Danach nahm Walkner aber mächtig Fahrt auf und verteidigte seine Gesamtplatzierung erfolgreich. “Auf den folgenden Bergstraßen und schnellen Pisten ist es dann schon besser gegangen. Im Endeffekt passt es ganz gut, Platz zwei im Endklassement sollte hinhauen”, meinte der KTM-Werkspilot, der bei seiner dritten Teilnahme ganz kurz vor der Realisierung seines Traumes von der ersten Zielankunft und vom ersten Podestplatz eines Österreichers in der Dakar-Endwertung steht.

Zuversicht für Schlussetappe der Rallye Dakar

“Aber es kann noch viel passieren. Und vorbei ist es erst, wenn es wirklich vorbei ist”, betonte der Freund von Österreichs Ski-Superstar Marcel Hirscher, dass er sich auf die Schlussetappe “gescheit vorbereiten” werde. “Ich werde sicher nicht taktieren, sondern noch einmal ans Limit gehen, denn dann ist man am aufmerksamsten und funktioniert das System Walkner am besten.”

Nur noch 64 Sonderprüfungskilometer müssen er und Sunderland am Samstag auf dem Weg zum Ziel in Buenos Aires überstehen, um die bisher größten Erfolge in ihren Rallye-Karrieren perfekt zu machen. Für den Mattighofener Motorrad-Hersteller KTM wäre es der bereits 16. Dakar-Sieg en suite.

(APA)

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