Walkner Elfter bei “Rallye Maroc”: “Bin überglücklich”

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Matthias Walkner ist in der Rallye-Weltspitze an gekommen.
Matthias Walkner ist in der Rallye-Weltspitze an gekommen. - © KTM (RallyZone Bauer/Barni)
Motocross-Pilot Matthias Walkner hat die “Rallye Maroc” auf dem elften Platz beendet. Der Salzburger schrammte bei seinem Premieren-Rallye-Auftritt, den er zur Vorbereitung für die Dakar im Jänner nützte, nur knapp an den Top-Ten vorbei.

Walkner hatte nach dem rund 2.000 Kilometer langen Rennen 2:06:51 Std. Rückstand auf Sieger und Teamkollege Marc Coma, der auch seinen insgesamt sechsten Gesamtsieg in der Rallye-WM fixierte. Auf der sechsten und letzten Etappe am Donnerstag konnte sich der Kuchler gar auf Rang sechs klassieren. “Ich wollte bei meiner ersten Rallye zumindest einmal in den Top-Ten ankommen. Ich bin überglücklich, dass mir das gelungen ist”, sagte der MX3-Weltmeister von 2012. Der Sieg ging an den Spanier Marc Coma (17:37:58 Std.), der vor dem Briten Sam Sunderland (+5:28 Min.) einen KTM-Doppelsieg anführte.

 

Für Walkner gibt es nur Vollgas. (c) KTM (RallyZone Bauer/Barni)  Für Walkner gibt es nur Vollgas. (c) KTM (RallyZone Bauer/Barni) ©

Walkner lernt weiter

Walkner habe jeden Tag und jeden Tag etwas dazugelernt. “Zu Beginn war ich enorm beeindruckt vom extrem hohen Tempo an der Spitze. Ich habe mich aber herangetastet und bin selbst immer schneller geworden”, resümierte der 28-Jährige. Zu viele klassische Anfängerfehler hätten eine noch bessere Platzierung verhindert. “Das ist ärgerlich, doch das ist Lehrgeld, das man bezahlt. Lieber mache ich die Fehler hier in Marokko, als in drei Monaten dann bei der Dakar”, sagte Walkner.

 

Die Rallye Dakar im Blick: Matthias Walkner. (c) KTM (RallyZone Bauer/Barni)   Die Rallye Dakar im Blick: Matthias Walkner. (c) KTM (RallyZone Bauer/Barni) ©

Vor allem im Bereich Navigation hat der Salzburger noch Aufholbedarf. “Matthias hat unsere Erwartungen absolut erfüllt. Er hat gezeigt, dass er das Tempo der arrivierten Piloten mitfahren kann. Und es war klar, dass er beim Thema Navigation noch einiges an Erfahrung braucht”, bilanzierte KTM-Sportmanager Heinz Kinigadner.

Die 36. Auflage der Dakar findet von 4. bis 17. Jänner 2015 statt, sie führt über 9.000 Kilometer durch Argentinien, Bolivien und Chile. Start und Ziel ist in Buenos Aires. (APA)

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