Walkner: „Es wäre echt nicht mehr gegangen“

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Langer schlug sich der Kuchler wacker durch die Dakar.
Langer schlug sich der Kuchler wacker durch die Dakar. - © APA/epa
„Ich bin nur mehr auf dem Motorrad draufgelegen“: Matthias Walkner schildert, wie er sich mit seinen Magenproblemen und am Ende seiner Kräfte durch seine letzte Dakaretappe kämpfte.

 

Matthias Walkner erklärte, er sei von den Strapazen der vergangenen Tage einfach zu geschwächt gewesen. “Schade, es wäre aber echt nicht mehr gegangen. Ich bin nur mehr auf dem Motorrad draufgelegen – total kraftlos, 100 Ruhepuls und Schüttelfrost. Leider hingen die Tage mit den Problemen noch nach und ich war ziemlich dehydriert”, meinte der Salzburger.

„Verdammt stolz“ auf Walkner

Am Vortag hatte er die letzten 150 Kilometer der Etappe nach einem Sturz ohne Wasser aus dem kaputten Trinkrucksack zurücklegen müssen. KTM-Teammanager Alex Doringer zeigte sich erleichtert, dass es Walkner den Umständen entsprechend gut gehe. Er sei “verdammt stolz” darauf, was der Debütant geleistet habe.

Walkner zu Beginn der Rallye:

Dakar: Ausfall gehört zu Lernprozess

Walkner wurde mit dem Medical-Van ins Ziel transportiert, das aber nicht identisch mit jenem der Autos war. Auch die Teams sind woanders untergebracht. “Da heute und morgen ja die zweite Marathonetappe ist, gestaltet sich der Kontakt zum Matthias etwas schwierig. Die Fahrer haben ihr Ziel nämlich in Salta, wo auch der Matthias erstmals hin transportiert wird. Die Teams sind in der Nähe, aber wo anders stationiert, da diese den aktiven Piloten ja keine Hilfe leisten dürfen”, erläuterte KTM-Sportmanager Heinz Kinigadner. “Leider können auch solche Erfahrungen zum Lernprozess der Dakar gehören, wir wünschen dem Matthias aber auf diesem Weg schon mal alles Gute”, so der Ex-Pilot weiter.

(APA)

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