Warnung vor Trick- und Taschendieben in der Adventszeit

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Die Geldbörse sollte nicht in den hinteren Hosentaschen stecken
Die Geldbörse sollte nicht in den hinteren Hosentaschen stecken - © APA (dpa/Symbolbild)
Bevor in der kommenden Woche in Österreich die ersten Christkindlmärkte eröffnen, hat das Bundeskriminalamt (BK) am Sonntag vor Taschendieben gewarnt. Denn das Gedränge in Einkaufsstraßen und Märkten werde von Kriminellen ausgenutzt, sie sind bevorzugt in großen Menschenansammlungen unterwegs. Die Polizei ist in der Vorweihnachtszeit verstärkt in Uniform und Zivil unterwegs.

Meist arbeiten die Diebe als Team, warnte das BK. Potenzielle Opfer werden von einem der Täter abgelenkt, während ein anderer unbemerkt die Brieftasche oder sonstige Wertgegenstände entwendet. Die Beute wird dann an einen Dritten weitergegeben, sodass der Tathergang schwer nachzuweisen beziehungsweise nachzuverfolgen ist, falls die Täter erwischt werden. Meist wird der Diebstahl ohnehin erst bemerkt, wenn die Diebe längst in der Menschenmenge untergetaucht sind, so das BK.

Fragen nach der Uhrzeit oder nach dem Weg, nach Geldwechsel oder anderen Hilfeleistungen können Ablenkungen sein. Aber auch das Vortäuschen von Tollpatschigkeit wie zum Beispiel das Ausstreuen von Kleingeld oder Beschmutzen der Kleidung des späteren Opfers sind gängige Methoden. Beliebt bei den Tätern ist auch anrempeln oder vorbeidrängen, während der Zugriff passiert. Im Zweifelsfall solle der Polizeinotruf unter 133 verständigt werden.

Die Polizei rät daher unter anderem: Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere in verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper. Vermeiden Sie das öffentliche Hantieren mit größeren Geldmengen. Tragen Sie niemals viel Bargeld bei sich, beschränken Sie sich auf die Menge, die Sie an dem jeweiligen Tag benötigen. Tragen Sie im Gedränge Ihre Tasche oder Ihren Rucksack verschlossen und vor dem Körper oder fest unter dem Arm. Bewahren Sie Ihre Geldbörse immer in den vorderen Hosen- oder Innentaschen auf.

(APA)

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