Was steckt hinter der “Trenddroge” Crystal Meth?

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Die Droge wird oft in unprofessionellen Labors hergestellt, was gravierende Folgen nachsichzieht.
Die Droge wird oft in unprofessionellen Labors hergestellt, was gravierende Folgen nachsichzieht. - © EPA/Karmann
Wer heute noch kokst, ist in der Drogenszene schon beinahe „out“: Crystal Meth scheint aktuell auf dem Vormarsch. Die Polizei stellt österreichweit in den letzten Monaten vermehrt das weiße Pulver sicher. Was ist Crystal Meth eigentlich, und warum macht es so schnell süchtig?

Erst am Montag wurden bei einem 17-jährigen Pongauer rund 100 Gramm Crystal Meth sichergestellt. Mitte Oktober konnte in Gmünd (NÖ) das „größte Drogenlabor Österreichs“ ausgehoben werden. Dort sollen bis zu drei Kilo Crystal Meth hergestellt worden sein. Oft wird das Suchtgift aber in Tschechien hergestellt und nach Österreich geschmuggelt.

Anfängliches Glück führt zu Selbstzerstörung

Crystal Meth ist die Kurzform für das englische „Crystal Methamphetamine“. Dabei handelt es sich um eine Form von Methamphetamin. Die weiße, kristallartige Droge wird entweder geschnieft, gespritzt oder geraucht, kann aber auch gegessen werden.

Egal auf welche Weise das Suchtgift konsumiert wird, Crystal Meth hat verheerende Folgen. Das Verlangen nach der Droge soll rapide zunehmen. Das anfängliche Gefühl von Glück und Tatendrang bzw. auch Appetitlosigkeit kann bis zu 24 Stunden anhalten, aber mit jedem Konsum zerstört man seinen Körper ein bisschen mehr.

Crystal Meth zerstört den Körper rapide

Im Netz kursieren erschreckende Bilder, die die Veränderung langjähriger Crystal-Meth-Konsumenten aufzeigen. Die Konsumenten sind von Hautentzündungen gezeichnet, in Mund und Nase zersetzt sich die Schleimhaut.

 

 

Crystal Meth verändert nicht nur das Aussehen der Konsumenten drastisch, sondern wird auch mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Angefangen von Gedächtnisverlust über psychotisches Verhalten bis hin zu möglichen Herz- und Gehirnschäden und Organversagen. Vielfach wird die zerstörerische Wirkung auf die Verunreinigungen zurückgeführt, die bei unprofessioneller Herstellung in die Droge gelangen.

 

Ein Methamphetaminlabor in NÖ / APA/Polizei Ein Methamphetaminlabor in NÖ / APA/Polizei ©

Von der “Panzerschokolade” zur Modedroge

Methamphetamin wurde erstmals 1893 durch einen japanischen Chemiker in flüssiger Form hergestellt. Im Zweiten Weltkrieg war es als “Panzerschokolade” bekannt und sollte die Angst der Soldaten eindämmen. Heute ist es unter den Modenamen Crystal Meth, Meth, Crystal, Yaba, Crank oder Ice geläufig. (SALZBURG24)

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