Kombi-Weltcupauftakt an Rydzek – Seidl in Ruka Fünfter

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Der Deutsche konnte beim Zieleinlauf feiern
Der Deutsche konnte beim Zieleinlauf feiern - © APA (AFP)
Der Salzburger Mario Seidl hat beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer in Ruka mit Platz fünf sein bestes Karriereresultat eingestellt. Der erste Sieger der WM-Saison heißt Johannes Rydzek, der in Finnland deutlich vor Pokalverteidiger Eric Frenzel einen deutschen Doppelerfolg anführte. Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak.

Philipp Orter (9.) und erstmals David Pommer (10.) schafften weitere Top-Ten-Ergebnisse für den ÖSV. Nur knapp dahinter landeten Wilhelm Denifl, Weltmeister Bernhard Gruber und Franz-Josef Rehrl auf den Rängen 12 bis 14. Lukas Klapfer kam nach seinem Schlüsselbeinbruch im Frühherbst nicht über Platz 32 hinaus.

Staatsmeister Seidl (+ 1:02,2 Min.) stellte dagegen hinter dem vierplatzierten Eero Hirvonen sein bestes Weltcup-Ergebnis aus der Vorsaison in Trondheim und 2013 in Almaty ein. Auf Rang drei fehlten dem Pongauer 16,6 Sekunden. Der 23-Jährige war auch schon nach dem bei wechselhaften Bedingungen mit leichtem Schneefall und viel Wind ausgetragenen Großschanzenspringen an der fünften Stelle gelegen.

Im Langlauf über 10 Kilometer hielt er seine Position, während sich Rydzek von der zweiten Stelle aus noch seinen siebenten Weltcuperfolg sicherte. Frenzel stürmte mit bester Laufzeit vom achten Zwischenrang auf das Podest. Der Sieg von Rydzek war mit mehr als einer halben Minute Vorsprung aber ungefährdet. Am Sonntag steht noch ein Einzelbewerb auf dem Programm.

“Das war ein echt lässiger Start mit dem fünften Platz. Der Schlüssel war, dass ich mich von den äußeren Verhältnissen nicht beeinflussen lassen habe. Ich bin echt zufrieden”, freute sich Mario Seidl über den gelungenen Auftakt.

Der neuntplatzierte Philipp Orter gab an, sich nicht ganz frisch gefühlt zu haben. “Trotzdem hat ein Top-Ten-Platz herausgeschaut, so kann es ruhig anfangen”, sagte der Kärntner. David Pommer fuhr auch dank guter Zusammenarbeit mit Orter in der Loipe sein bestes Ergebnis ein. “Heute habe ich wirklich mit Lockerheit hineinstarten Können. Es war ein tadelloser Sprung mit Luft nach oben, das Rennen war von der Einteilung von Anfang bis zum Schluss richtig gut”, meinte der Tiroler.

ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen zog angesichts des mannschaftlich starken Abschneidens mit sechs Mann unter den Top 15 eine positive Bilanz. “Ich bin sehr happy, wir sind super dabei, das ist ganz wichtig”, betonte Eugen. Am Sonntag sei ohne die abgelegte Anfangsnervosität und ein wenig mehr Glück im Springen durchaus ein Schritt nach vorne möglich, so der Steirer.

(APA)

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