Wegen Firmenbuch-Betrugs Gesuchter stellte sich

Akt.:
58 Firmen sollen geschädigt worden sein
58 Firmen sollen geschädigt worden sein
In einem Betrugsfall um Firmenbucheinträge hat sich am Montag der Gesuchte der Wiener Polizei gestellt. Der Mann soll seit Ende Februar bis August von mindestens 58 Firmen insgesamt mehr als 10.000 Euro ergaunert haben. Nachdem die Polizei am Sonntag ein Fahndungsfoto veröffentlicht hatte, ging der Verdächtige jetzt von selbst zur Polizei.


Am frühen Vormittag sei der Mann in der Inspektion Leopoldsgasse in der Wiener Leopoldstadt vorstellig geworden. Zuvor habe er noch einen gefälschten Ausweis in einem Mistkübel entsorgt – damit soll er das von den getäuschten Firmen überwiesene Geld immer kurz nach dem Einlangen vom Konto behoben haben. Das Dokument wurde inzwischen sichergestellt, die Einvernahme des Mannes sei im Gang, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer auf APA-Anfrage. Bei den ersten Einvernahmen war der 32-Jährige zu den vorgeworfenen Betrügereien um Firmenbucheinträge großteils geständig, so die Polizei am Montagnachmittag. Nach Abschluss der Befragung wurde der Verdächtige in U-Haft genommen.

Die betrogenen Unternehmen waren mit Briefen mit einem professionell aussehenden Logo angeschrieben worden. Die versprochene Eintragung ins Firmenbuch fand dann nie statt.

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