Weiterer möglicher Ebola-Fall in den USA

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Ein Krankenhaus in der US-Hauptstadt Washington hat einen Patienten mit Ebola-Symptomen aufgenommen. Der Zustand des Patienten sei stabil, er befinde sich auf einer Isolierstation und werde auf Ebola getestet, berichteten US-Medien am Freitag unter Berufung auf eine Sprecherin des Howard University Krankenhauses in Washington.


“Aus Vorsicht haben wir die angemessenen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, inklusive der Isolation des Patienten”, wurde Sprecherin Kerry-Ann Hamilton zitiert. “Unser Team überwacht das alles in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde CDC und dem Gesundheitsministerium.” 

Den Berichten zufolge war der Patient zuvor nach Nigeria gereist und hatte, als er wieder zurück in den USA war, Ebola-Symptome entwickelt. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. In den USA war am Dienstag ein Patient in Dallas im US-Bundesstaat Texas mit Ebola diagnostiziert worden. Es handelte sich dabei um die erste Ebola-Diagnose außerhalb Afrikas seit Beginn der aktuellen Epidemie.

Die USA wollen bis zu 1.000 weitere Soldaten zum Kampf gegen Ebola nach Westafrika entsenden. Verteidigungsminister Chuck Hagel habe diesen Schritt genehmigt, sagte Pentagonsprecher John Kirby am Freitag. Vor zweieinhalb Wochen hatte das Pentagon bereits die Entsendung von bis zu 3.000 Soldaten angekündigt. Es sei aber nicht sicher, dass die Zahl tatsächlich auf 4.000 steige, sagte Kirby.

Die Truppen würden laufend ärztlich untersucht. Kirby stellte zudem klar, dass sie keine medizinische Hilfe leisten würden: “Dies sind keine Ärzte, keine Krankenschwestern.” Es handle sich viel mehr um Experten für Logistik und gut ausgebildete Ingenieure.

Deutschland hat am Freitag einen zweiten Ebola-Patienten aufgenommen. Der Arzt kam mit einem Ambulanzflug in Frankfurt an, wo er auf der Isolierstation der Uniklinik behandelt wird. Der Mann aus Uganda habe für eine italienische Hilfsorganisation gearbeitet und sich in Sierra Leone mit dem Ebola-Virus infiziert, sagte Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner in Wiesbaden.

Unterdessen hat die deutsche Bundeswehr die Luftbrücke ins westafrikanische Ebola-Gebiet gestartet. Eine Transall-Transportmaschine brachte an Freitag fünf Tonnen Hilfsgüter vom senegalesischen Dakar in die liberianische Hauptstadt Monrovia, wie eine Sprecherin des deutschen Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Es wurde unter anderem medizinisches Material wie Schutzanzüge geliefert.

Die Zahl der registrierten Ebola-Toten in Westafrika ist weiter gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Freitag starben bisher 3.431 Menschen an der Seuche. Die Zahl der registrierten Infizierten in Guinea, Liberia und Sierra Leone sei auf 7.470 gewachsen.

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