Europacup-Startplatz: Wende im Red-Bull-Dilemma

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Das drohende CL-Startverbot für Red Bull dürfte geklärt sein.
Das drohende CL-Startverbot für Red Bull dürfte geklärt sein. - © APA//dpa/Archiv
Medienberichte über ein drohendes Champions-League-Verbot für RB Leipzig oder Red Bull Salzburg haben zu vielen Diskussionen geführt. Die UEFA soll (SALZBURG24 hat berichtet) den millionenschweren Bullen-Clubs Signale gegeben haben, dass nur einer von ihnen in der Königsklasse spielberechtigt ist. Nun scheint scheint sich in dieser Cause eine Wende abzuzeichnen.

Die Verantwortlichen von Red Bull blickten dem drohenden Champions-League-Startverbot relativ gelassen entgegen. Laut Regularien der UEFA dürfen Klubs, die vom gleichen Geldgeber finanziert beziehungsweise gesteuert werden, nicht zeitgleich in der Eliteliga teilnehmen. Die Angst, sollten sich beide Vereine des Salzburger Getränke-Herstellers für den internationalen Wettbewerb qualifizieren, einer darauf verzichten muss und im Extremfall gar der Zwangsabstieg droht, scheint aus der Welt geschaffen. Das berichtete zumindest die deutsche SportBild.

Sperre für Leipzig scheint vom Tisch

Laut dem Bericht soll kein Verstoß gegen die UEFA-Regularien vorliegen. Weil der FC Red Bull Salzburg so viele Transfereinnahmen – unter anderem vom Schwestern-Klub aus Leipzig – kassiert hat, liegt der Anteil des direkten Investments von Dietrich Mateschitz klar unterhalb der 30 Prozent, die in den Regeln des Financial Fairplay festgeschrieben sind – so die Erklärung. Deshalb dürfen in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich Salzburg und Leipzig im Europacup antreten. Laut Sportbild hat Leipzig in den vergangenen beiden Transferzeiten rund 32 Millionen Euro für Naby Keita, Dayot Upamecano, Bernardo und Benno Schmitz nach Salzburg überwiesen. RB Leipzig hingegen dürfte die besagte 30-Prozent-Grenze deutlich überschreiten: der Klub generierte bislang keine Transfer-Erlöse.

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