Alpine Skirennen in Zauchensee und Wengen abgesagt

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Zittern um die Lauberhornabfahrt
Zittern um die Lauberhornabfahrt - © APA (Keystone)
Die alpinen Weltcup-Bewerbe der Herren in Wengen und der Damen in Altenmarkt/Zauchensee sind wegen zu viel Neuschnees und anhaltenden Schneefalls abgesagt worden. In der Schweiz ist es der nächste Ausfall einer Abfahrt nach jenem in Santa Caterina, in der laufenden Saison wurden erst zwei Rennen in dieser Disziplin durchgeführt. In Salzburg fanden weder Training noch Abfahrt statt.

Für die männlichen Speed-Piloten gestaltet sich die Saison zäh. Nach dem Ausfall der Lake-Louise-Rennen und der Verlegung der Beaver-Creek-Bewerbe nach Val d’Isere fand danach nur noch die Gröden-Abfahrt statt. Jene in Santa Caterina musste wegen starken Windes abgesagt werden, sie ist laut aktuellem Stand ersatzlos gestrichen. Das Lake-Louise-Rennen wurde für Kvitfjell im März neu angesetzt. Vor der WM in St. Moritz stehen damit nur noch Abfahrten in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm.

FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte Freitagabend in der Mannschaftsführersitzung, dass er im Falle einer Wengen-Absage Gespräche mit Beaver Creek aufnehmen will, ob dieses am Wochenende vor dem Weltcup-Finale in Aspen (15. bis 19. März) ein Rennen übernimmt. “Wir arbeiten am Wochenende vor Aspen, wir müssen etwas für die Abfahrer machen”, hatte Waldner gemeint.

Nach der neuerlichen Total-Absage am Samstag wird beim Damen-Weltcup in Altenmarkt/Zauchensee versucht, die Abfahrt am Sonntag durchzuführen. Dazu wurde für 9.30 Uhr ein Trainingslauf angesetzt. Die Startzeit für das Rennen auf der Kälberloch-Piste wurde für 12.15 Uhr festgelegt. Die Wetterprognosen sind erstmals günstig.

Nach der neuerlichen Absage wegen Neuschnees hatten die FIS-Verantwortlichen am Samstag auch überlegt, am Sonntag doch die für diesen Tag am Kalender stehende Alpine Kombination anstelle der Abfahrt durchzuführen. Die Kombi wird mit einem Super-G als erstem Durchgang gefahren. Dieser Speedbewerb ist punkto Sicherheit einfacher durchzuführen, und man benötigt dafür auch keinen Trainingslauf. Am Ende hatte aber doch die Abfahrt Priorität.

(APA)

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