“The Voice of Germany” – Höller: “Wenn die Coaches so um dich buhlen, ist das schon etwas Besonderes”

Von Jacqueline Winkler
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Mathea hat sich für das Team Yvonne entschieden.
Mathea hat sich für das Team Yvonne entschieden. - © Screenshot/ Youtube
Mathea Elisabeth Höller ist die Überraschung bei “The Voice of Germany”. Die 18-Jährige aus Bruck im Pinzgau hatte eigentlich das “Meet and Greet” mit den Juroren gewonnen. Doch stattdessen stand sie plötzlich selbst auf der Bühne und sang. Die Coaches waren begeistert. Alle wollten sie haben. Mathea entschied sich für das Team von Yvonne Catterfeld. Wir haben mit Mathea über ihre Erlebnisse bei “The Voice” gesprochen.




SALZBURG24: Was war das für ein Gefühl, als sich plötzlich alle Coaches für dich umgedreht haben?

Höller: Auf der Bühne zu stehen war ein überwältigendes Gefühl. Man singt da vor hunderten Menschen und auch im Fernsehen können das alle sehen und hören. Es ist auch ungewohnt, die Jury nicht zu sehen. Als sich Michi und Smudo umgedreht haben, da hab ich mich einfach nur voll gefreut. Und als sich dann die anderen Sessel auch noch alle gedreht haben, konnte ich das fast nicht glauben. Das war schon ein Wahnsinnsgefühl.

Hat es dir gefallen, so von den Juroren umworben zu werden? Michi und Smudo von den Fantastischen 4 haben für dich ja sogar ein eigenes Lied geschrieben.

Ich habe mir meinen Auftritt auch schon öfter angesehen, weil ich’s einfach nicht glauben konnte. Und ich musste dann fast weinen, weil sich alle so um mich bemüht haben. Wenn die Coaches so um dich buhlen, ist das schon etwas Besonderes.

Du hast ja gesagt, du hast dich gefühlt, als ob man dich in ein Haifischbecken geworfen hat. Waren die Leute dort so gemein zu dir?

Nein, überhaupt nicht (lacht). Es war aber schon ein bisschen gemein, dass ich nur 24-Stunden Zeit hatte, während die anderen Talente schon ein Monat vor ihrem Auftritt Bescheid bekommen haben. Es war aber auch ein bisschen ein Vorteil. Weil die haben auch mehr darüber nachdenken können und waren dann vielleicht ein bisschen unsicher. Dazu hatte ich keine Zeit. Ich bin einfach auf die Bühne.

Du hast dich dann für das Team Yvonne entschieden. Wie ist Yvonne Catterfeld so als Coach?

Yvonne ist total sympathisch. Sie kennt sich auch super aus, sie hat ja Jazz- und Popularmusik studiert und gibt tolle Tipps. Sie ist auch bei den Proben immer dabei und sitzt mit uns Kandidaten im Backstage-Bereich. Ich schätze sie sehr und sie ist voll engagiert, um uns musikalisch auch voranzubringen.

Hattest du dir vorher schon einmal überlegt, die Leidenschaft für Musik zum Beruf zu machen?

Eigentlich wollte ich ja Medizin studieren, ich wollte immer schon Ärztin werden. Am Tag der Audition wäre auch der Termin für die Aufnahmeprüfung gewesen. Die Entscheidung für die Blind-Audition bereue ich aber überhaupt nicht. Den Aufnahmetest kann ich ja jedes Jahr wieder machen, die Chance bei “The Voice” mitzumachen ist aber einmalig.

Was ist dein Ziel bei “The Voice”? Willst du jetzt gewinnen oder freust du dich einfach nur, dabei zu sein?

Ich genieße es voll, dass ich dabei bin und will natürlich mein Bestes geben. Ich bin zielstrebig und ehrgeizig und will auch so weit kommen wie ich kann. Mir ist aber wichtig, dass man Spaß an der Sache hat und die Freude nicht verliert.

(SALZBURG24)

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