Die Salzburger Nasenbären trainieren bereits fleißig für die Nasen-Weltmeisterschaft in Bayern. - © Neumayr
Der Vizeweltmeister von 2006 verpasste mit einem Nasenmass von 124,91 Millimeter (Summe aus Breite und Länge) den Titel damals nur knapp. Bei der rot-weiß-roten Vorausscheidung in Henndorf für die heurige WM brachte er es auf knapp 126 Millimeter. „Damit könnte es sich ausgehen“, so der „Nasenbär“. Sein Erfolgsrezept, dass der „Kumpf“ noch ein wenig wächst: „Täglich massieren, viel Schnupftabak und ein bisschen Nasenbohren“.
Österreich-Präsident Fredi Pech hofft auf jeden Fall auf einen Titel. „Damit wäre die nächste WM im Jahr 2016 bei uns in Salzburg“. Weltpräsident Gottfried Reichart, der die Nasen penibel vermass, warnt allerdings vor starker internationaler Konkurrenz. „Bislang haben sich Supernasen aus zwölf Nationen für die heurige Nasenweltmeisterschaft angemeldet. Das wird eine Supersache, natürlich mit jeder Menge Spass“. Weiters mit dabei Franz „Bimbo“ Stallegger aus Wals (114 Millimeter), die beiden Bad Ausseer Moritz Bergler (seinen Zeichens Präsident des „Big Nose Aussee“) und Manfred Kaltenbacher (jeweils 110 Millimeter). Bei den Damen werden die Neumarkterin Monika Barth und die Mattseerin Waltraud Leobacher (bei 104 Millimeter) um den „Super-Nasen-Titel“ kämpfen.
Einen Weltmeistertitel bringen die heimischen Langnasen aber bereits mit zur WM. Walter Sinnhofer, ebenfalls ein „Nasenclubmitglied“ wird dort die größte Lederhose der Welt präsentieren. Dieser Tage erhielt der Lederschneider die offizielle Guiness-Book-of-Records Urkunde, die ihm bestätigt, dass seine über fünf Meter hohe und aus knapp fünfzig Kilogramm Rindsleder gefertigte Tracht weltweit einzigartig ist. (Neumayr)