Wetter wird kalt, stürmisch und turbulent

Mützen, Schal und Handschuhe sind in den nächsten Tagen unverzichtbar.
Mützen, Schal und Handschuhe sind in den nächsten Tagen unverzichtbar. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Winterjacken, Hauben und Handschuhe sind spätestens ab Montag wieder unverzichtbar. Denn es wird kalt und stürmisch in Salzburg. Wer sich jetzt aber auch auf Neuschnee freut, den müssen die Wetterfrösche enttäuschen.

Die extrem milde Wetterphase geht somit zu Ende, zwischen einem Hoch über der Nordsee und einem Tief über Osteuropa gelangt ab Montag ein Schwall polarer Kaltluft nach Österreich. Damit steht laut dem Wetterdienst UBIMET ein kaltes Novemberende unmittelbar bevor. Mit Beginn des meteorologischen Winters am 1. Dezember stehen vorübergehend stürmische Zeiten bevor, lokal werden schwere Sturmböen erwartet.
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Markanter Temperatursturz, kaum Neuschnee

Auf den Bergen Ostösterreichs gehen damit die Temperaturen bis Montagfrüh um rund 15 Grad zurück, hier stellt sich vorübergehend strenger Frost ein. In 2000 Meter liegen die Höchstwerte am Montag nur noch zwischen -5 Grad am Arlberg und -15 Grad am Schneeberg. Selbst im Flachland kommen die Temperaturen nur noch knapp über denGefrierpunkt hinaus, der lebhafte Wind verschärft die Kälte zusätzlich. „Nennenswerte Neuschneemengen wird es vorerst jedoch nicht geben, dank der tiefen Temperaturen ist in den Skigebieten zumindest eine Beschneiung der Skipisten möglich“, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Strenger Morgenfrost erwartet

Wer auf nachhaltiges Winterwetter gehofft hat, wird allerdings enttäuscht. Schon am Dienstag wird es tagsüber von Westen her auf den Bergen wieder milder. In den Morgenstunden muss man allerdings vor allem in den Tälern mit strengem Frost von unter minus 10 Grad rechnen. Tagsüber werden maximal -3 bis +5 Grad erreicht, mit den höchsten Werten in Oberkärnten und Osttirol. Ruhig und meist freundlich verläuft dann auch der Mittwoch, mit auffrischendem Westwind steigen die Temperaturen mit -1 bis +9 Grad wieder verbreitet ins Plus.

Turbulenter Start in den Dezember

So ruhig der November sich verabschiedet, so turbulent geht es dann am 1. Dezember weiter. Zwischen einem Hoch mit Zentrum über Frankreich und einem Tief über Polen nehmen die Druckgegensätze zwischen West und Ost zu. Besonders im östlichen Flachland muss man mit schweren Sturmböen rechnen. Entlang der Nordalpen vom Salzkammergut ostwärts fällt Regen, oberhalb von etwa 700 bis 800 m zeichnet sich Neuschnee ab.
„Am Freitag beruhigt sich das Wetter, das Wochenende verläuft dann meist trocken“, so der Wetterexperte. Immerhin, denn: „Für Schnee bis in die Niederungen wäre es ohnehin zu mild.“
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