Wieder Gefechte in libyscher Hafenstadt Benghazi

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Bei einem Raketenbeschuss von Wohngebieten in der libyschen Stadt Benghazi sind am Mittwoch nach Berichten von Ärzten mindestens zehn Menschen getötet worden. In der Stadt kämpfen Einheiten des früheren Generals Khalifa Haftar gegen islamistische Milizen.


Haftar hat sich mit Regierungstruppen verbündet. In ihrer gemeinsamen Offensive gegen die Islamisten in Benghazi kamen in den vergangenen zwei Wochen mindestens 180 Menschen ums Leben. Die Soldaten, unterstützt von den Kämpfern Haftars, haben die Islamisten vom Flughafen vertrieben und einen ihrer wichtigsten Stützpunkte eingenommen. Am Mittwoch kam es aber wieder zu heftigen Kämpfen in mehreren Teilen der Hafenstadt. Bewohner berichteten von Raketen- und Granateneinschlägen.

Libyen versinkt seit dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 im Chaos. Frühere Rebellen nutzen ihre Waffen, um sich Macht und Einfluss zu sichern sowie Anteile am Ölreichtum Libyens. Daneben gibt es Kämpfe zwischen verschiedenen Stämmen und politischen Gruppierungen.

Im August stürmte eine bewaffnete Gruppe aus Misrata die Hauptstadt Tripolis und zwang die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdullah al-Thinni zum Abzug. Sie und das gewählte Parlament residieren jetzt in Tobruk im Osten des Landes.

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