Wien und Salzburg verloren, Capitals weiter Erster

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Die Bullen hatten das Nachsehen.
Die Bullen hatten das Nachsehen. - © GEPA/Red Bull
Knapp, aber doch haben die Vienna Capitals die Spitzenposition in der “Pick Round” der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) behalten. Die Wiener leisteten sich am Sonntag eine 5:6-Heimniederlage gegen Linz, blieben aber mit einem Tor vor Red Bull Salzburg, das gegen Zagreb 4:5 nach Verlängerung verlor. Dornbirn sicherte sich gegen Bozen die Play-off-Teilnahme, der VSV wird wohl zuschauen müssen.

Sondre Olden verschaffte Zagreb im Salzburger Volksgarten im ersten Abschnitt mit zwei Toren einen Startvorteil. Ein Doppelschlag durch Bobby Raymond und Dominique Heinrich in der 25. Minute brachte die Bullen aber im Mitteldrittel wieder auf Augenhöhe.

Salzburger verloren zwölf Sekunden vor Schluss

Weiters trafen Robert Schremp (36.) und Raphael Herburger (42./PP) in der regulären Spielzeit für die Salzburger. Die Kroaten ließ sich jedoch nicht abschütteln, schafften es in die “Overtime”, wo schließlich Garrett Noonan zwölf Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay den Sieg herstellte.

Bullen schließen zu Capitals auf

Salzburg schloss dank der Verlängerung nach Punkten zu den Capitals auf, beide Teams halten nun bei 19 Zählern. Auch die Tordifferenz ist zwar die gleiche (plus 8), jedoch hat Wien einen Treffer mehr erzielt (31 gegenüber 30) und bleibt damit zumindest bis Dienstag an der Spitze.

Die weitere Spiele der EBEL

Dornbirn gewannen gegen die Südtiroler klar mit 4:1 und können nicht mehr aus den ersten beiden Rängen in der Qualifikationsrunde fallen. Für den Villacher SV ist die Chance auf das Play-off nach einer leistungsgerechten 2:4-Heimschlappe gegen Fehervar nur noch minimal. Die Ungarn haben auf Platz zwei vier Punkte Vorsprung auf die viertplatzierten Kärntner, drei Spiele sind noch ausständig.

 

Das “Kellerduell” Graz gegen Znojmo gewannen die Steirer mit 4:3 nach Verlängerung. In der Platzierungsrunde setzte sich Innsbruck gegen den KAC zu Hause 4:2 durch und hielt das im Rennen um Platz vier, der in der Play-off-Phase das Heimrecht in der Entscheidung sichern würde, weiter offen. Sicher ist dieser Vorteil schon für Linz, das steht seit dem Sieg gegen die Capitals fest.

Die Black Wings sind für die erfolgsverwöhnte Truppe von Chefcoach Serge Aubin kein guter Gegner. Schon das Hinspiel der Platzierungsrunde hatten die Wiener verloren. Beim 6:7 nach Penaltyschießen vor genau zwei Wochen gab es aber immerhin noch einen Punkt. Diesmal machten die Oberösterreicher die frühe Wiener Führung durch Nikolaus Hartl (4. Minute/PP2) noch im ersten Drittel zunichte. Fabio Hofer (11.), Corey Locke (14.) und Dan DaSilva (17./PP) brachten die Gäste im Drei-Minuten-Takt in Front.

Der EBEL-Titelverteidiger präsentierte sich dabei in der Hintermannschaft mit ungewohnten Schwächen. Ab dem zweiten Abschnitt legten die Wiener mehr Energie und Härte in das Spiel, was zu Treffern durch Rafael Rotter (27.), Andreas Nödl (39.), Ryan McKiernan (45.) und Taylor Vause (54.) führte. Die Black Wings nahmen den Kampf an und klammerten sich an die Führung. Letztlich behielten die Oberösterreicher dank Stefan Gaffal (29.), Brian Lebler (48./PP) und noch einmal Locke (54.) allerdings etwas glücklich die Oberhand, da die Capitals unter anderem das leere Tor verfehlten.

 

(APA)

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