Wiener Linien transportierten im Vorjahr 962 Mio. Fahrgäste

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In Betrieb sind die Garnituren wesentlich voller
In Betrieb sind die Garnituren wesentlich voller - © APA
Die Wiener Linien haben im Vorjahr einen neuerlichen Fahrgastrekord aufgestellt: Insgesamt waren 961,7 Mio. Menschen mit den U-Bahnen, Straßenbahnen und Autobussen unterwegs (2016: 954 Mio). Auch die Zahl der Jahreskartenbesitzer ist gestiegen: Ende 2017 waren es 778.000 (2016: 733.000), informierten Öff-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer am Donnerstag.

Damit seien weiterhin deutlich mehr Jahreskarten im Umlauf als Pkw in Wien gemeldet sind, freute sich Sima bei der Pressekonferenz. Das “Highlight” im Vorjahr war die Verlängerung der U1 nach Oberlaa. Auch im heurigen Jahr stehen mehrere große Projekte an. “Wir investieren 407 Mio. Euro in den Ausbau des Öffi-Netzes”, kündigte Sima an.

Unter anderem wird mit dem Bau des wichtigsten Projekts der kommenden Jahre gestartet – dem neuen Linienkreuz U2/U5. “Das Linienkreuz ist das Leitprojekt, das uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird”, sagte Steinbauer. Vorarbeiten dafür fanden bereits statt, im Herbst starten nun erste U-Bahn-Bauarbeiten beim Matzleinsdorfer Platz und bei der Pilgramgasse. Die U5 soll als erste vollautomatische U-Bahn-Linie Wiens 2024 den Betrieb aufnehmen. Für die letzte Ausbauetappe brauche es noch die Zusage des Finanzministers, sagte Sima. Es habe “intensive Gespräche” gegeben, die allerdings noch nicht zum Abschluss gekommen seien.

Rund 48 Mio. Euro investieren die Wiener Linien heuer in die Modernisierung der Fahrzeugflotte. So ist zum Beispiel die Umstellung der Linie 26A auf die 20 Meter langen XL-Busse geplant. Ende des Jahres wird außerdem der erste fahrerlose Bus getestet. Ebenfalls zum Jahresende wird die erste Flexity-Straßenbahn im Netz unterwegs sein. Bis dahin laufen Testfahrten ohne Fahrgäste.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Sicherheit. Bis zum Sommer soll die neue Security-Truppe der Wiener Linien auf 90 Personen anwachsen, im Endausbau werden es 120 Mitarbeiter sein. Sima will beim Sicherheitsteam Bodycams testen lassen, da Polizei und ÖBB gute Erfahrungen damit gemacht hätten. “Das wirkt abschreckend und deeskalierend für beide Seiten”, sagte Sima.

Fortgesetzt werden die Modernisierung der U-Bahn-Linie U4 sowie die Sanierung der historischen Otto-Wagner-Stationen entlang der U6. Im zweiten Halbjahr planen die Wiener Linien die Errichtung einer Mobilitätsstation bei der U3-Endstation Simmering. Bei dem Pilotprojekt sollen unterschiedliche Verkehrsangebote, also E-Bikes, ein Lastenfahrrad und Carsharing, an einem Ort gebündelt angeboten werden.

(APA)

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