Wiener Philharmoniker bei Sakralmusik-Fest in Rom

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Die Wiener Philharmoniker gastieren in Rom
Die Wiener Philharmoniker gastieren in Rom
Ein Konzert der Wiener Philharmoniker mit dem Wiener Singverein in der päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern ist am 23. Oktober das Highlight der diesjährigen Ausgabe des internationalen Festivals der Sakralmusik in Rom. Das Festival ist der am kommenden Sonntag geplanten Seligsprechung von Papst Paul VI. gewidmet.


Aufgeführt wird unter der Leitung des Dirigenten Ingo Metzmacher “Lazarus – Die Feier der Auferstehung” von Franz Schubert, das als Meisterwerk seiner Produktion sakraler Musik gilt, hieß es am Dienstag bei der Vorstellung des Festivals in Rom. Beim Konzert werden unter anderem die Sängerinnen Rachel Harnisch, Christiane Libor, Sophie Karthäuser sowie die Tenöre Steve Davislim und Werner Güra sowie der Bariton Daniel Schmutzhard auftreten.

Die Wiener Philharmoniker sind seit der ersten Ausgabe im Jahr 2001 Gäste des Festivals, das inzwischen zu einem der wichtigsten kirchenmusikalischen Ereignisse der Ewigen Stadt geworden ist. Zur Vorstellung des Konzerts schaltete sich per Videokonferenz der Vizevorstand der Wiener Philharmoniker, Helmut Zehetner, ein, der über den geplanten Auftritt in Rom berichtete.

Von 22. Oktober bis zum 29. Oktober sind im Rahmen des Festivals Konzerte und Messen mit musikalischer Begleitung in den vier größten römischen Basiliken – der Peterskirche, der Lateranbasilika, der Basilika Santa Maria Maggiore und Sankt Paul vor den Mauern – vorgesehen. Ein weiteres Highlight ist am 24. Oktober die Heilige Messe im Petersdom, die von Kardinal Angelo Comastri zelebriert und vom japanischen IlluminArt Philharmonic Orchestra unter der Leitung des Dirigenten Tomomi Nishimoto begleitet wird.

Das japanische Orchester wird am 26. Oktober in der Basilika Sankt Paul außerhalb den Mauern Verdis Messa da Requiem aufführen. Außerdem wird der Stardirigent Nikolaus Harnoncourt für seine Karriere ausgezeichnet.

“Beim Festival werden die schönsten Kompositionen der Kirchenmusik-Literatur an ihrem sakralen Ursprungsort, in den imposanten Kirchen und Basiliken der Ewigen Stadt, aufgeführt, wo sie im prunkvollen Ambiente kostbarer Kunstschätze zu Momenten der Andacht und Besinnung und damit selbst zum Gottesdienst werden”, sagte der Präsident der Internationalen Vereinigung der Kirchenmusikfreunde, Hans-Albert Courtial, bei der Vorstellung des Festivals in Rom. Courtial, der auf eine 30-jährige Erfahrung im Bereich der Chormusik zurückgreifen kann, ist der Initiator des Festivals. Für das Festival sei es wieder eine Ehre, die Wiener Philharmoniker als Gast zu haben.

Die Organisation der Konzerte liegt bei der Internationalen Vereinigung der Kirchenmusikfreunde, die künstlerische Leitung bei Bischof Pablo Colino, Domkapellmeister des Petersdoms. Die Konzerte sind mit Projekten zur Restaurierung sakraler Gebäude, oder mit der Unterstützung humanitärer Programme verbunden.

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