Wiener Wölfe als Drachenzähmer

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Die Wölfe konnten sich gegen die Mödlinger Dragons durchsetzen Die Wölfe konnten sich gegen die Mödlinger Dragons durchsetzen - © Wiener Wölfe
Nicht viel zu Lachen hatten die Mödlinger Dragon gegen die Wiener Wölfe in den beiden Viertelfinalspielen, denn was im Grunddurchgang keiner einzigen Mannschaft gelungen war, wurde jetzt zur bitteren Realität. Mit 11:0 und 9:0 fügten die Wölfe den Drachen gleich zwei schmerzhafte Shutout Niederlagen zu und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, wer sich den Platz im Halbfinale verdient hatte.

Die beiden Begegnungen unterschieden sich jedoch grundlegend von einander. Vor allem das Hinspiel war geprägt von Härteeinlagen auf beiden Seiten und einem an jenem Abend völlig überforderten Schiedsrichtertrio, das auf den Spielverlauf mehr Einfluss nahm, als es die Position eigentlich verlangt. Ein paar kleinere Blessuren auf Mödlinger Seite und eine Matchstrafe bei den Wölfen waren nebst vielen 2 Minuten Ausschlüssen das Produkt dieses Abends. Trotz der vielen Ausschlüsse auf beiden Seiten könnten die Wölfe über drei Drittel hinweg spielerisch klar überzeugen und schossen die Dragons mit 11:0 aus der gut besuchten Albert Schultz Eishalle.

Wiener Wölfe konnten sich gegen die Mödlinger Dragons durchsetzen

Umso gespannter durfte man auf die zweite Begegnung sein, welche in Mödling ausgetragen wurde und die über das Aus einer der beiden Mannschaften für heuer final entscheiden sollte. Mödling stand mit dem Rücken zur Wand und musste von Anfang an auf Sieg spielen, denn bereits ein Unentschieden würde den Wölfen für den Einzug ins Halbfinale reichen. Die Wölfe hingegen wussten, dass Mödling als einzige Freiluftarena in der Wiener Liga – obendrein gespickt mit treuen Dragon Fans – immer für Überraschungen gut wäre und gingen mit ausreichend Respekt in die zweite Begegnung.

Um es gleich vorweg zu nehmen: bis auf einen unnötigen Ausraster eines scheinbar übermotivierten Mödlingers verlief das Spiel in sehr geordneten Bahnen ab. Nach einem vorsichtigen Abtasten zu Beginn drehten die Wölfe das Tempo etwas auf und gewährten den Dragons nur vereinzelt das Gefühl echten Scheibenbesitzes. Wenn dann mal ein Schuss in Richtung der Wolfshöhle erfolgte, stand dort ein nach dem ersten Shutout topmotivierter Manuel Aigner und zerstörte jedwede Hoffnungen auf zumindest einen Ehrentreffer.

Wiener Wölfe müssen gegen WE-V ran

Nach dieser vergleichsweise leichten Kost wartet nun mit dem WE-V ein schwerer Brocken im Halbfinale auf die Wölfe. Im Grunddurchgang standen sich die beiden Teams bereits zweimal gegenüber, wobei einmal die Wölfe mit 6:3 und einmal der WE-V mit 7:6 den Sieg für sich entscheiden konnten. Am Samstag (25.02.) geht es los um 20.00 Uhr in der Albert Schultz Eishalle 3. Gespielt wird im klassischen Best-of-Three Modus um den Einzug ins Finale. In der zweiten Halbfinalpaarung treffen die EC Flowers und WAT X auf einander und ermitteln so ihren Finalteilnehmer.

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