Wiestal: Alkolenker kracht mit Milchlaster in Lärmschutzwand

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Zu einem schweren Lkw-Unfall ist es am Freitag in den frühen Morgenstunden auf der Wiestal Landesstraße (L107) in Ebenau (Flachgau) gekommen. Ein Milchtransporter prallte in eine Leitschiene und die Lärmschutzwand. Der Lenker war alkoholisiert. Während des Einsatzes der Feuerwehr Ebenau kam es unweit der Unfallstelle zu einem weiteren Crash.

Kurz vor 6 Uhr früh ist es am Freitag zu dem Lkw-Unfall auf der Wiestal Landesstraße gekommen. Aus noch unbekannter Ursache prallte der 24-jährige Fahrer des Milchtransporters in die Leitschiene und die Lärmschutzwand. Wie Julian Slavicek von der Feuerwehr Ebenau im Gespräch mit SALZBURG24 sagte, sei der Anhänger dabei umgestürzt, das Zugfahrzeug blieb aber stehen. Der Laster war in Richtung Hallein unterwegs gewesen.

Alkolenker kommt mit Laster von Straße ab

Das Fahrzeug war auf Höhe Ebenau aus noch unbekannter Ursache ins Schleudern geraten, berichtet die Polizei Salzburg. Der Anhänger kippte um und kam seitlich zu liegen. Die Polizei stellte fest, dass der Lenker 1,06 Promille Alkohol im Blut hatte, der Führerschein ist ihm an Ort und Stelle abgenommen worden. Der Umweltreferent der Bezirkshauptmannschaft (BH) Salzburg Umgebung ordnete die Entsorgung des verschmutzen Erdreichs an.

Treibstoff bei Lkw-Unfall ausgelaufen

Der Lkw-Lenker blieb laut seinen Angaben unverletzt. Gegen 9 Uhr waren die Aufräumarbeiten nach zwei Stunden nahezu abgeschlossen, der Lkw bereits abtransportiert. “Die Straße ist mittlerweile einspurig befahrbar. Es kann aber immer wieder zu kurzen Sperrungen kommen”, informierte Slavicek gegenüber S24.

Spiegelglatte Straßen: Pkw-Überschlag im Wiestal

Während des laufenden Einsatzes der Feuerwehr Ebenau kam es unweit der Unfallstelle zu einem weiteren Crash. “Ein Teil unserer Einsatzkräfte ist direkt dorthin abgerückt”, schilderte er. Bei dem Pkw-Überschlag dürfte aber ebenfalls niemand verletzt worden sein. “Eines zeigen die beiden Unfälle aber deutlich: Auf den Straßen ist es spiegelglatt“, warnte Slavicek abschließend.

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