WIFI Salzburg wird umgebaut

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Der Umbau des WIFI startete am Dienstag mit der Demontage der einzelnen Teile der Aluminium-Gussfassade. Im Bild von links: WKS-Präsident KommR Julius Schmalz, LHStv. Wilfried Haslauer, LH Gabi Burgstaller, Architekt DI Heinz Lang (Halle 1), WIFI-Leiterin Renate Woerle-Vélez Pardo, WKS-Vizepräsident KommR Peter Genser und WKS-Direktor Johann Bachleitner. Der Umbau des WIFI startete am Dienstag mit der Demontage der einzelnen Teile der Aluminium-Gussfassade. Im Bild von links: WKS-Präsident KommR Julius Schmalz, LHStv. Wilfried Haslauer, LH Gabi Burgstaller, Architekt DI Heinz Lang (Halle 1), WIFI-Leiterin Renate Woerle-Vélez Pardo, WKS-Vizepräsident KommR Peter Genser und WKS-Direktor Johann Bachleitner. - © WKS/Wild & Team
Das WIFI Salzburg, das größte berufsbezogene Bildungsinstitut Salzburgs, wird umgebaut. Der Startschuss zu dem 15-Millionen-Euro-Projekt erfolgte am Dienstag.

Der Bauteil A aus den 1980er Jahren sowie der Eingangsbereich werden nach den Plänen des Architekturbüros Halle 1 komplett modernisiert und technisch aufgerüstet. „Die WKS investiert als Bildungspartner Nummer eins der Wirtschaft – mit Unterstützung der öffentlichen Hand – konsequent in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Bildungseinrichtungen. Jetzt ist es Zeit, im WIFI neue Maßstäbe zu setzen“, betont WKS-Präsident KommR Julius Schmalz.

WIFI: Kursbetrieb während der gesamten Bauzeit gesichert

Begonnen wird mit der Modernisierung der Fassade, die auf den Kursbetrieb keine Auswirkungen hat. Architektonisch kommt es zu keinen großen Veränderungen, denn die Aluminium-Gusselemente als primäre Bauelemente bleiben erhalten. Bei der Generalsanierung von Bauteil A werden 38 Seminarräume sowie 20 Büros auf vier Ebenen völlig neu errichtet. Während dieser Zeit wird ein Großteil der Kurse im nahegelegenen Gebäude der Volkshochschule (VHS) durchgeführt. „Es ist uns wichtig, dass es zu keinen Irritationen bei den KundInnen kommt. Die Anmietung des VHS-Gebäudes, das nur eine Gehminute vom WIFI-Stammhaus entfernt liegt, ist logistisch die absolut beste Lösung“, erklärt WIFI-Leiterin Dr. Renate Woerle-Vélez Pardo: „Wir bleiben im gleichen Bezirk, die KundInnen können wie gewohnt in der WIFI-Parkgarage parken oder kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb des Stadtgebiets zu ihren Kursen kommen.“ In den nächsten Monaten werden außerdem Seminarräume im Bauteil C des WIFI Salzburg adaptiert, sodass dort zusätzliche Kurse abgehalten werden können. Voraussichtlich werden auch einige Räume in einer Schule im näheren Umkreis angemietet.

Nach der Fertigstellung der oberen Stockwerke werden der Eingangsbereich sowie die Säle im Erdgeschoß modernisiert. Der Haupteingang wird mit viel Glas und überdachten Flächen völlig neu gestaltet und der Foyerbereich offener und freundlicher. Anstatt der drei Säle wird es in Zukunft eine multifunktionale Mehrzweckhalle geben, die wie ein Kubus in das Foyer integriert ist. Dort können nicht nur Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen, sondern durch den Einsatz von Raumteilern auch mehrere Events gleichzeitig abgehalten werden. „Technisch wird der Saal – genauso wie die anderen Seminarräume – am neuesten Stand sein. Er wird über verschiedene Bestuhlungsmöglichkeiten, neueste Präsentationstechniken, ein spezielles Beleuchtungssystem und eine flexible Bühnenkonstruktion verfügen“, ergänzt Woerle.

Entwicklung des WIFI Salzburg

Das WIFI Salzburg ist Ansprechpartner Nummer 1 in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. 1980 wurde der neue Standort am Julius-Raab-Platz bezogen und in den folgenden Jahren stetig erweitert und modernisiert. 1993 wurde der Erweiterungsbau mit 26.000 Quadratmetern eröffnet und 2005 ein eigenes Gastronomiezentrum eingerichtet. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Wurden Anfang der 80er Jahre rund 15.000 TeilnehmerInnen jährlich gezählt, sind es heute über 25.000. Das aktuelle Kursprogramm umfasst 3.200 verschiedene Aus- und Weiterbildungen. Im vergangenen Kursjahr erzielte das WIFI einen Umsatz von 10,8 Millionen Euro.



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