Wildernde Hunde sorgen in Salzburg für Aufregung

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Gar nicht zahm zeigten sich Hunde in letzter Zeit in Salzburg. (Themenbild)
Gar nicht zahm zeigten sich Hunde in letzter Zeit in Salzburg. (Themenbild) - © Bilderbox/Archiv
Zwei Fälle von offenbar wildernden Haushunden sorgten zuletzt in der Stadt Salzburg und in der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm (Pinzgau) für Aufregung. Hier lest ihr, was es damit auf sich hat.

Ein Hund, der eine Gams erlegt und ein anderer Vierbeiner, der drei Rehe in den Tod jagt: Diese beiden Fälle sorgten zuletzt für Aufregung. Ein Jagdleiter spricht nun eine Warnung aus, weil es immer wieder zu Problemen mit frei laufenden Hunden kommen soll.

Leopoldskron: Hund jagt drei Rehe in den Tod

Bereits vergangene Woche soll ein wildernder Hund im Salzburger Stadtteil Leopoldskron drei Rehe in den Tod gejagt haben. Das berichteten die Salzburger Nachrichten. Der Bezirksjägermeister soll den Vorfall beobachtet haben, berichtete der Jagdleiter von Leopoldskron-Moos, Franz Wolf, gegenüber den SN. Wenig später wurden zwei der Rehe tot an einem gusseisernen Tor liegend gefunden. Der Hund dürfte sie den Spuren nach dagegen gejagt haben. Unweit davon wurde schließlich auch das dritte Reh schwer verletzt aufgefunden. Es musste wenig später von seinen Qualen erlöst werden, heißt es in dem Bericht weiter. Besonders tragisch: Zwei der Rehe waren mit jeweils zwei Jungen trächtig.

Saalbach-Hinterglemm: Hund reißt Gams

Am Freitag kam es in der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm zu einem weiteren Vorfall mit einem wildernden Hund. Eine Urlauberin beobachtete eine Gams, die gerade versuchte, aufzustehen. Wenig später kam ein Tier aus dem Wald gesprungen und fiel über die Gams her, bis sie sich nicht mehr bewegte. Die Urlauberin hielt den Vierbeiner offenbar zuerst für einen Wolf. Landesveterinär Josef Schöchl soll ihn später eindeutig als Haushund identifiziert haben, heißt es ebenfalls in den SN.

“Hunde mit Jagdtrieb schwer zurück zu halten”

Jagdleiter Franz Wolf appellierte deswegen an Hundehalter: “Die Hundebesitzer sollten nur öffentliche Wege benutzen und vor allem ihre Tiere an der Leine halten.” Und weiter: “Wenn Hunde einmal der Jagdtrieb erfasst hat, sind sie oft nur schwer zurück zu halten”, erklärte Wolf.

Die Polizei konnte die Vorfälle auf SALZBURG24-Anfrage bisher nicht bestätigen. Andere Stellen waren für S24 am Samstag nicht erreichbar.

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