Winter hält kurzes Stelldichein

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Für eine Schneedecke wird es in den kommenden Tagen nicht reichen.
Für eine Schneedecke wird es in den kommenden Tagen nicht reichen. - © APA/BARBARA GINDL
Am Donnerstag beginnt der meteorologische Winter und feiert im Salzburger Land einen kurzen Einstand. Im Osten Österreichs kann es in den kommenden Tagen mitunter sehr stürmisch werden. Bis ins Flachland ist mit Schneefall zu rechnen.

Stürmisch hält der Winter Einzug in Österreich. In der Osthälfte Österreichs werden in der Nacht auf Donnerstag Sturmböen von bis zu 110 km/h erwartet, der Höhepunkt wird für die Nacht auf Freitag erwartet. „Vereinzelt sind sogar Spitzen an die 120 km/h möglich“, sagt UBIMET-Chefmeteorolge Manfred Spatzierer.

Schneefall bis ins Salzburger Flachland

Aber auch in Salzburg hält der Winter kurzzeitig Einzug. Zeitweise muss man mit Schneefall rechnen. „Für eine Schneedecke reicht es allerdings nicht“, so Spatzierer. Die Temperaturen legen vorübergehend in den kommenden Tagen zu, es kann bis zu 10 Grad Celsius bekommen. Unterhalb von 400 bis 700 Metern muss man mit Regen rechnen.

November ungewöhnlich warm

Der November 2016 war ein wenig milder, trockener und sonniger als gewohnt, aber alles in allem Durchschnitt: Die Temperatur lag 0,5 Grad über dem Mittel, der Niederschlag acht Prozent darunter und die Sonne zeigte sich acht Prozent länger, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Mittwoch. Dabei gehört er zu den Monaten, auf die sich die Klimaerwärmung am stärksten auswirkt. So war der November 2014 der wärmste der 250-jährigen Messgeschichte, der November 2015 lag auf Platz sieben.

Wesentlich weniger Sonne in Salzburg

Die Zahl der Tage mit einer durchgehenden Schneedecke von mindestens einem Zentimeter lag im Großteil Österreichs unter dem vieljährigen Mittel. Von Vorarlberg bis ins südliche Salzburg und weiter bis Oberkärnten sahen die Bewohner um zehn bis 30 Prozent weniger Sonne als gewöhnlich um diese Jahreszeit. Besonders oft schien die Sonne von Oberösterreich bis ins Nordburgenland sowie in der Südsteiermark und im Südburgenland mit einem Plus zum Durchschnitt von 20 bis 50 Prozent.

(APA/SALZBURG24)

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