Wintereinbruch: Feuerwehr und Rettung auf A21 im Dauereinsatz

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In Niederösterreich ging nichts mehr.
In Niederösterreich ging nichts mehr. - © APA/RK Niederösterreich
Auf der Wiener Außenringautobahn A21 ging es am Mittwochabend wegen des Schneefalls rund: Zahlreiche Fahrzeuge blieben hängen, die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und ASFINAG waren im Dauereinsatz. Für gestrandete wurde sogar eine Notschlafstelle eingerichtet. Seit Donnerstagvormittag sind die Straßen wieder frei.

Die Außenringautobahn (A21), die am Mittwoch wegen der winterlichen Verhältnisse in beiden Fahrtrichtungen gesperrt wurde, ist wieder ungehindert befahrbar. Das teilte die ASFINAG am Donnerstag in der Früh in einer Aussendung mit. Sperren auf der Westautobahn (A1) und Behinderungen auf der Südautobahn (A2) waren demnach ebenfalls bereits in der zweiten Nachthälfte beendet.

Seit Donnerstagnachmittag waren die ASFINAG mit 20 Einsatzfahrzeugen, die Polizei mit zwölf Streifenwagen, die Feuerwehr mit rund 100 Kräften inklusive Gerätschaften sowie fünf Abschleppfahrzeuge von Berge-Unternehmen auf der A21 im Dauereinsatz gewesen, um Unfallstellen zu räumen und hängen gebliebene Fahrzeuge zu bergen. “Die Rahmenbedingungen dieses Einsatzes waren äußerst herausfordernd”, erklärte ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala, der sich für die Unterstützung durch die lokalen Einsatzorganisationen bedankte.

120 Feuerwehrleute bei Autobahn-Schneechaos im Einsatz

Das Bezirkskommando Baden berichtete am späten Abend von einem Dauereinsatz der Feuerwehren wegen der winterlichen Verhältnisse auf der Außenringautobahn (A21). Auf dem Streckenabschnitt zwischen Heiligenkreuz und dem Knoten Steinhäusl auf der Richtungsfahrbahn zur Westautobahn (A1) waren es zu diesem Zeitpunkt neun aus dem Bezirk Baden und zwei aus dem Bezirk Mödling mit insgesamt etwa 120 Mann.


Immer wieder mussten Lkw wie Pkw, vorwiegend bereits mit Sommerreifen unterwegs, die auf der glatten Schneefahrbahn hängen geblieben waren, abgeschleppt oder flott gemacht werden. Das Bilden einer Rettungsgasse vor allem am Beginn des Einsatzes in den Mittagsstunden sei von vielen Lenkern “einfach ignoriert” worden, berichtete die Feuerwehr von einem leidigen Problem. Immer wieder seien dadurch Einsatzfahrzeuge und Schneepflüge ebenfalls im Stau stecken geblieben.

Helfer kämpfen sich zu Fuß zu Fahrzeugen durch

Laut Bezirkskommando kämpften sich Helfer bei dichtem Schneetreiben teilweise zu Fuß durch die Fahrzeugkolonnen, um Platz für Bergefahrzeuge zu schaffen. Auch auf den Ausweichstrecken verzeichneten die Feuerwehren unzählige Fahrzeugbergungen und aufgrund des Nassschnees umgestürzte Bäume, die Fahrbahnen blockierten.

Schneefall auf A21: Notquartier für gestrandete Autofahrer

Auch das Rote Kreuz Niederösterreich ist am Mittwochabend mit 20 Mitarbeitern auf der wegen winterlichen Fahrbedingungen gesperrten Außenringautobahn (A21) im Versorgungseinsatz gestanden. Zudem wurde laut einer Aussendung ein Notquartier für etwa 50 Personen in der Volksschule Alland eingerichtet. Zehn Menschen waren dort in den Abendstunden bereits untergebracht.

Fahrzeuginsassen, die im Stau standen, wurden von Helfern des Roten Kreuzes mit Schnitten, warmen Getränken und – bei Bedarf – auch mit Decken versorgt. Unterstützung gab es dabei von der Polizei, der Feuerwehr und Mitarbeitern der Asfinag. Mitarbeiter des Roten Kreuzes waren der Ausendung zufolge außerdem an Autobahnabfahrten positioniert, um Kraftfahrer darüber zu informieren, wo es Essen, Benzin oder Unterkünfte gibt.

(APA)

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